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Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 12. Aug 2010, 13:11
von bustrophedon
Habe die Feder hinten ausgebaut um sie zu überholen, war aber noch gut, bis auf die Plättchen. Beim Montieren stellt sich mir die Frage:
Warum ist das Chinesenhäuschen mit
Stehbolzen fest und nicht mit
Schrauben. Sieht jemand einen Sinn darin?
Schrauben könnte man einfach raus und reindrehen und brauchte nicht erst mühselig mit Kontermuttern hantieren um die Bolzen weg zu bekommen.
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 12. Aug 2010, 18:47
von Harry
Hi bustrophedon,
ich denke mal das hat was mit der Vor-Montage im Werk zu tun.
Die Blattfeder mit "Chinahäuschen" wird durch die Stehbolzen in ihre Endlage geführt.
Also keine grosse "Fummelei" vom Innenraum die Schrauben richtig in die Löcher zu bekommen.
mfG
Harry
Aber um Genauers zu sagen müsste man den tatsächlichen Montageablauf genau kennen.
Die Karrosse wurde auf jeden Fall montiert auf dem Rahmen lackiert. Das zeigen auch alte Bilder vom Werk.
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 16. Aug 2010, 09:44
von Nomand
Hey
Da mir die Arbeit "Austasuch der Gummi" auch noch bevorsteht mal die Frage:
Muss ich die Feder eigentlich ausbauen oder schaft man es die beiden
Schraube links und rechts, welche die Federn zusammnenhalten, zu lösen und dann die Gummis oder Teflonscheinben dazwischen zu schieben?
Viele Grüße Michael
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 16. Aug 2010, 09:58
von Brüchi
Hi Michael
Man könnte die Plättchen auch ohne Federausbau reinmachen....die einzelnen Blätter mit einem Meissel o-Ä: leicht aufbiegen.
ABER:
das wäre eigentlich Pfusch. Die Blattfeder baut man auch deshalb aus, damit man die einzelnen Federn säubern kann und mit neuem Fett versehen kann. Danach packt man die Feder mit einem Fettband o.Ä. wieder ein.
Immer schön dran denken: die Feder soll federn, dämpfen tun die Stossdämpfer!
Also, wenn man es richtig machen will mus die Blattfeder raus
Grüßlis, Brüchi
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 16. Aug 2010, 13:24
von bustrophedon
Hallo Harry!
Ich glaubte, ich hätte mich schon bedankt, aber den Beitrag nicht gefunden. Ich dachte mir schon, daß es nur was mit der Montage zu tun hatte. Werde die Muttern an die Bolzen punkten, habe ich auch Schrauben ...
Hallo Michael!
Ich würde die Feder rausnehmen, ging leicht, nur die 4 Stehbolzen mußte ich mit Kontermuttern rausdrehen. Beschreibung des Ausbaus aus den Niederlanden:
http://triumphspitfire.nl/rearspringpads.html
Und die Konservierung mit
Fettband ist auch nicht zu verachten
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 16. Aug 2010, 14:15
von Nomand
Hmm, nun werde ich wieder verunsichert, dachte ich noch bei mir - toll endlich weniger Arbeit.
Der Vorbesitzer hat sich die Arbeit gemacht und die ganze Blattfeder sehr gut eingefesttet und diese dann in einer Hülle verpackt eingebaut. Quasi ein Stoffschlauch mit Fettpackung. Es schauen nur noch die Enden raus.
So hatte ich im stillen beim mir gedacht OK Pfusch hin Pfusch her - die neuen Gummi drin ohne Ausbau - Hurra.
Jetzt werde ich sie wohl mal ausbauen - übt ja auch
Viel eGrüße
Michael
Re: Hintere Feder, britische Gedankengänge
Verfasst: 16. Aug 2010, 18:23
von Joerg
Hallo Michael,
wenn die Feder bereits gefettet und mit "Schutzhülle" versehen ist, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, sie drin zu lassen.
Also einfach Hülle öffnen oder runterziehen, neue Scheiben anstelle der Radiergummis rein, Hülle wieder drauf, fettig
Gruß
Jörg