Seite 1 von 2
Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 18:17
von Masterschrauber
Hallo Leute ich brauch mal euren Rat.
Ich habe im Zuge einer komplett Restauration Vorne neue Stößdämpfer verbaut.
Sind Monroedämpfer von B aus L. Die Federn habe ich nur neu Lackiert und danach wieder eingebaut.
Nun mein Problem:
Das Auto hängt vorne zu Hoch.
Der Abstand vom reifen bis zur Motorhaube ist zu groß.
Haube ist jedoch richtig montiert und ein Vergleich des Alten Dämpfers gegenüber des neuen brachte auch keine Erkenntnisse.
Das Fahrzeug ist eingefedert und ist auch schon gefahren hab gedacht dass es sich danach setzt.
Hat mal jemand die Standartdämpfer von B aus L verbaut?
Wenn das Fahrzeug steht ist der obere Querlenker Waagerecht wie ist das bei euch?
Grüße Tobi
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 18:32
von Tauscher
Hi Tobi,
Die Dämpfer haben keinen Einfluss auf den Einfederungszustand.
Wenn er dir vorne zu hoch ist, musst du kürzere Federn einbauen.
grüßle
Tobi
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 18:34
von Races
Yepp ...
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 19:33
von Masterschrauber
Hab auch schon über eine kürzere Feder nachgedacht, aber was mich verwundert ist:
Der Spiti war früher mit der gleichen Feder tiefer als jetzt.
Die Feder müsste noch eine ab Werk sein.
gibt es ein Referenzmaß wo ich sehen kann pb ich zu hoch bin?
Könnte mal jemand zwischen Reifen und Motorhaube nachmessen?
Das Auto ist vorne echt extrem Hoch. Wie ein Geländewagen

Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 19:46
von Races
Masterschrauber hat geschrieben:... was mich verwundert ist:
Der Spiti war früher mit der gleichen Feder tiefer als jetzt.
Mich nicht ! Die alten Federn waren halt "ausgelutscht", sprich müde ...
Mach doch bitte mal ein Bild ...
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 19:51
von Daniel
hmmm, ... wenns doch dieselben Federn sind? (also nicht neue)
evt. ist der untere Federteller an einer höheren Stelle am Stoßdämpfer? hast Du das mal gemessen?
Viele Grüße,
Daniel
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 19:56
von Races
Ah shit, wer ließt hat halt mehr vom Leben ... ich dachte er hat auch die Federn getauscht ... sorry ...
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 20:02
von Masterschrauber
ich habe die alten eventuell ausgelutschten Federn wieder eingebaut.
Wenn ich den alten gegen den neunen Stoßdämpfer vergleiche stelle ich fest, dass bei ausgezogener Kolbenstange, die Stange des neuen Dämpfer um ca 3 mm kürzer ist.
Der untere Federteller ist bei beiden Dämpfern an der gleichen Stelle.
Zusammengebaut ist auch alles richtig.
Vielleicht muss ich eine Beifahrerin suchen die mit ihrem Körpergewicht die Fahrzeughöhe ausgleicht

Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 20:06
von Races
Masterschrauber hat geschrieben:Wenn ich den alten gegen den neunen Stoßdämpfer vergleiche stelle ich fest, dass bei ausgezogener Kolbenstange, die Stange des neuen Dämpfer um ca 3 mm kürzer ist.
Das dürfte keine Rolle spielen da die Feder mit Ihrer Spannung eingefedert den Abstand vorgibt ... es sei denn sie benötigt ausgefedert diese 3cm ... das kann ich mir aber nicht vorstellen ...
Masterschrauber hat geschrieben:Vielleicht muss ich eine Beifahrerin suchen die mit ihrem Körpergewicht die Fahrzeughöhe ausgleicht

Also ich würde, dem gegenüber, lieber alles noch einmal auseinander nehmen und kürzere Federn einsetzen ...

Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 20:55
von Harry
Hi Tobi,
die Schrauben am Fahrwerk erst anziehen wenn der Wagen auf den Rädern steht!
mfG
Harry
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 31. Mai 2010, 22:30
von bustrophedon
Das mit der Beifahrerin würde ich erstma' lassen
Ich hatte was ähnliches nachdem ich vorne Spax Dämpfer eingebaut habe. Da ich der festen Überzeugung war, es liegt an der Lage der unteren Federteller zum Stoßdämpfer selbst, habe ich nicht weiter gesucht, nur der Radsturz macht mir Kummer, sieht komisch aus, obwohl ich ihn mit Bordmitteln nachgemessen habe und auf 2° komme (ohne Beifahrerin)
Vielleicht beim nächsten mal die höhenverstellbaren Dämpfer? Hat die mal einer verbaut?
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 1. Jun 2010, 08:58
von Brüchi
Hi Tobi
Ich tippe auch auf Harry's Tipp:
die Schrauben am Fahrwerk erst anziehen wenn der Wagen auf den Rädern steht!
Wenn Du die Schrauben der unteren und oberen Dreieckslenker im aufgebockten Zustand festziehst, dann hast Du nun im Fahrbetrieb enorme (Scher-) Kräfte in den Gummibuchsen und die Gummilager werden innerhalb kürzester Zeit zerbröseln.
Grüßlis, Brüchi
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 1. Jun 2010, 17:30
von superspitchris
Ausserdem haben die Dämpfer doch Einfluss auf die Höhe! Ich hab hier Originaldämpfer, welche von KYB, Spax und GAZ, bei den KYB ist der Teller höher, bei den Spax und Gaz niedriger als bei den originalen! Mit den KYB steht er vorne sogar mir BausL Federn zu hoch
Gruss, Chris
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 1. Jun 2010, 18:52
von Masterschrauber
Okey dann werde ich die alte Beifahrerin noch behalten bis das Vorderachsproblem gelöst ist
Meines wissen hatte ich damals die Querlenker im eingefederten Zustand festgezogen werde aber am Freitag wenn ich in der Garage bin nochmal lösen und im eingefederten Zustand neu anziehen.
Wenn ich auf die oberen querlenker schaue dann stehen die bei eingefederten Zustand waagerecht, ich haba aber in erinnerung, dass diese angewinkelt waren? wie ist das bei euren Spitis?
Der Winkel der oberen Querlenker ist ja quasi ein Anzeiger für den Einfederungszustand.
Re: Problem mit der Vorderachse
Verfasst: 1. Jun 2010, 19:56
von Markus Simon
Masterschrauber hat geschrieben:
Meines wissen hatte ich damals die Querlenker im eingefederten Zustand festgezogen werde aber am Freitag wenn ich in der Garage bin nochmal lösen und im eingefederten Zustand neu anziehen.
.
Alle Verschraubungen lösen (Gummilager , Dämpfer unten , .. ) ,
Spiti einige Meter vor und zurück schieben ( oder "um den Block fahren") dadurch entspannt sich alles . Danach mit dem jeweils richtigen Drehmoment die Schrauben anziehen. Nur lösen und anziehen bringt nix.