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Motor nach vielen Jahren starten

Verfasst: 5. Feb 2010, 23:23
von zernatto
Hallo,
ich möchte einen Spitfire übernehmen, der viele Jahre nicht zugelassen war. Weiß jemand, was ich beim Motor beachten muss, wenn ich die ersten Startversuche unternehme?

Gruß
zernatto

Verfasst: 6. Feb 2010, 02:42
von Daniel
HI Zernatto, ...

eine kleine Vorstellung Deinerseits wäre höchst erfreulich,... aber gut: also wie lange wurde der Motor denn nicht mehr gestartet? sind es "nur" ein paar Jahre, so hilft frisches Öl, neue Zündkerzen, vor dem Starten ein paar tropfen Öl in die Zylinder (durch die Kerzenöffnungen), ... sollte der Motor noch länger gestanden haben, so solltest Du Dir vor Inbetriebnahme die Lagerschalen anschauen, ... das Altöl bildet über die Jahre wohl Säuren, die das Material der Lagerschalen angreift -> die Folge: Lagerschaden und dann ist auch recht flott die Kurbelwelle hin.

Viele Grüße,

Daniel

Verfasst: 6. Feb 2010, 16:34
von Rorei
......und die Zündkerzen nicht wieder gleich rein schrauben sondern erst mal mit frischem Öl in der Ölwanne mit dem Starter durchorgeln bis die Ölkontollleuchte erlischt. Dann erst Zünkerzen rein und starten.
Gruß Roland

Verfasst: 7. Feb 2010, 14:38
von Reinald
wenn man es richtig gut machen will, dann nimmt man den Verteilerantrieb raus, und dreht die Ölpumpe mit Akkuschrauber oder Bohrmaschine (linksrum, natürlich...), bis Öl im Zylinderkopf/Kipphebelwelle ankommt. Dann ist sichergestellt, das Nockenwellenlager und Hauptlager alle Öldruck haben.

lg,
Reinald

Verfasst: 7. Feb 2010, 15:50
von Rorei
Hallo Reinald,
das ist natürlich richtig, dazu muss man aber einen genauen Antriebsdorn drehen der auch nach oben hin dichtet denn sonst kommt das Öl lediglich am Verteileranschluß-Flansch raus.
Gruß Roland

Verfasst: 7. Feb 2010, 18:37
von Reinald
Wer hat Dich denn auf den schmalen Grat gebracht? richtig ist, das natürlich Öl am Ölpumpenschaft rauskommt, aber das ändert nichts daran daß das Öl die Ölkanäle vollständig füllt und unter Druck setzt. Mehrfach selber ausprobiert.

Also ein passendes großes Schlitzschraubendreher-Bit oder ein alter Schraubendreher reichen da völlig. Ich klebe immer noch eine Lage Tesakrepp drüber, um zu verhindern daß da Stahlspäne absplittern, das ist aber auch schon alles.

Nix für ungut,

Reinald

Verfasst: 7. Feb 2010, 19:53
von Markus Simon
Reinald hat geschrieben:Wer hat Dich denn auf den schmalen Grat gebracht? richtig ist, das natürlich Öl am Ölpumpenschaft rauskommt, aber das ändert nichts daran daß das Öl die Ölkanäle vollständig füllt und unter Druck setzt. Mehrfach selber ausprobiert.

Also ein passendes großes Schlitzschraubendreher-Bit oder ein alter Schraubendreher reichen da völlig. Ich klebe immer noch eine Lage Tesakrepp drüber, um zu verhindern daß da Stahlspäne absplittern, das ist aber auch schon alles.

Nix für ungut,

Reinald
mach ich seit Jahren genauso , da spritzt nix . Einsteckteil von einem Billigschraubendreher in den Akkuschrauber und los gehts.

Verfasst: 7. Feb 2010, 20:51
von superspitchris
Markus Simon hat geschrieben: mach ich seit Jahren genauso , da spritzt nix . Einsteckteil von einem Billigschraubendreher in den Akkuschrauber und los gehts.
Tstststs, ich fahr meine Autos einfach, dann brauch ich auch keine Bohrmaschine fürn Öldruck :lol:

Verfasst: 7. Feb 2010, 21:24
von tomsail
superspitchris hat geschrieben: Tstststs, ich fahr meine Autos einfach, dann brauch ich auch keine Bohrmaschine fürn Öldruck :lol:
jo, aber alle 15tkm dann nen neuen motor! :-vh :-vh

Verfasst: 7. Feb 2010, 22:11
von Markus Simon
superspitchris hat geschrieben:
Markus Simon hat geschrieben: mach ich seit Jahren genauso , da spritzt nix . Einsteckteil von einem Billigschraubendreher in den Akkuschrauber und los gehts.
Tstststs, ich fahr meine Autos einfach, dann brauch ich auch keine Bohrmaschine fürn Öldruck :lol:
Öldruck ist was für Weicheier ....aber schön wenn er da ist