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MKIII überbremst hinten

Verfasst: 31. Mai 2009, 20:32
von stefanbenedikter
Hallo Zusammen,

ich hab nen MK III, wie schon im Header bemerkt, der mir beim Bremsen hinten zu sehr
Bremst. Blöd formuliert, ich weiss aber ums genauer zu beschreiben, das Ganze passiert
nur wenn ich fast ne Vollbremsung mache oder mal ne Ortschaft auf der letzten Rille anbremse.
Ist jetzt nicht so das große Aha-Gefühl, wenn mans weiss, aber mich würde trotzdem interessieren,
ob und wie mans wegkriegt und welche Gründe das haben könnte.
Vorab schon mal zur Info, Sättel vorne sind gängig und hinten sind neue Zylinder drinne.
Eingestellt sind se auch richtig. Ist halt ne Einkreisanlage beim MK III und ohne Bremskraftverteiler
(Gibts da evtl einen von nem anderen Auto, der da passt?)


Grüße Stefan

Verfasst: 31. Mai 2009, 23:13
von Races
Wie äußert sich das denn ? Bricht Dir etwa das Heck aus weil die Räder hinten blockieren ?

Verfasst: 31. Mai 2009, 23:26
von stefanbenedikter
Genauso... wie gesagt is ganz Lustig, aber halt nicht immer erwünscht ;)..

Gruß

Verfasst: 1. Jun 2009, 08:26
von Reinald
Hallo Stefan,

Du könntest vorne mal Beläge mit höherem Reibwert verbauen, das sollte die Balance verbessern.

Gruß
Reinald

Verfasst: 1. Jun 2009, 09:16
von stefanbenedikter
Moin Reinald,

hast Du auch ne Idee welche Klötze das sein könnten, bzw. welche nen hohen Reibwert haben? Derzeit sind wohl ganz einfache Billigklötze verbaut (sind noch von meinem Vorbesitzer). Gegen mehr Bremsleistung vorne hätte ich so ganz nebenbei auch nix...


Guß Stefan

P.S. bezüglich deiner Signatur:
Was hast du alles angestellt um 144PS aus nem 1500er zu kriegen?

Verfasst: 1. Jun 2009, 17:17
von Rorei
Hallo Stefan,
durch Zufall habe ich an hinteren Schrott-Radbremszylindern festgestellt, dass es da 2 verschiedene Kolben-Durchmesser gibt, evtl hat das mit deinem Problem zu tun und du hast die falschen drin. Ich kann dir aber nicht sagen was richtig ist und rein gehört.
Gruß Roland

Verfasst: 1. Jun 2009, 17:48
von stefanbenedikter
Hallo Roland,


das kann leicht sein. Die Durchmesser hast du nicht zufällig bei der Hand? Meinen Vorgängern trau ich ganz leicht zu, dass die da irgendwas eingebaut haben. Und wenn dann die mit den größeren Kolben drin sind, ist natürlich mehr Kraft hinten als berechnet.
Ich werd mich mal schlau machen...


Dank auch
Gruß Stefan

Verfasst: 1. Jun 2009, 21:43
von Rorei
Hallo Stefan,
hier die Daten:
1.) Gehäuse Girling 75, Kennzeichnung mit 75, Kolbendurchmesser 19 mm
2.) Gehäuseherst. unbekannt, Kennzeichnung mit 37, Kolbendurchmesser 17,7 mm
3.) noch gefunden: Einzelkolben ohne Gehäuse , Kolbendurchmesser 15,8 mm
Die Gehäuse sind in ihren äußeren Maßen alle gleich.
Gruß Roland

Verfasst: 1. Jun 2009, 21:54
von stefanbenedikter
Hallo Roland,

danke für deine Mühen, ich hab soeben die selben Werte über den Katalog von Anglo Parts herausgefunden. Hat mir einfach keine Ruhe gelassen.... siehe

www.angloparts.com

Da gibts sogar noch verschiedene Kolbendurchmesser in den Bremssätteln von MK I+II zu denen ab MK III. Ich muss mir mal meine Bremse zu gemüte führen und gucken, ob ich auch die kleinen Radbremszylinder drinne hab und was meine Ersatzzylinder für welche sind.....


Gruß und Dank, Stefan

Verfasst: 1. Jun 2009, 22:31
von Reinald
Moin,

relativ gängig sind die "EBC Green Stuff", die IMHO schon einen Unterschied machen zu den Billo-Bremsbelägen aus gepresstem Kamelmist.

Des weiteren gibt es passende Beläge von allen namhaften Herstellern, in allen Varianten von "Sport" bis "Full Race". Ferodo , PAGID, Carbon Lorraine, alle haben passende Klötzchen für die Girling Typ 14 Zangen im Programm. Allerdings wird man die selten unter "Triumph SPitfire" finden, sondern sollte am Besten die Maße zur Hand haben.

Ansonsten - Stahlflexschläuche rein, neuen HBZ, Bremse entlüften, einen guten Belag, und man wundert sich wie ein Spitfire bei Herzhaftem Tritt auf das Bremspedal verzögert!

Gruß
Reinald

Verfasst: 1. Jun 2009, 22:38
von Races
Reinald hat geschrieben:Ansonsten - Stahlflexschläuche rein, neuen HBZ, Bremse entlüften, einen guten Belag, und man wundert sich wie ein Spitfire bei Herzhaftem Tritt auf das Bremspedal verzögert !
Punkt 1 & 3 habe ich schon erfüllt. Mit Punkt 4 würde ich gern experimentieren aber ist Punkt 2 wirklich von Nöten ??? BTW, mein HBZ siht sooo ganz frisch aus ... allerdings kenne ich seine Geschichte nicht denn ich habe das Auto erst seit 19 Monaten ...

Hast Du von den genannten Herstellern evtl. ein paar Teilenummern parat ?

Verfasst: 2. Jun 2009, 09:26
von Reinald
moin,

Punkt 2 ist natürlich nicht immer nötig, aber die Eigenüberholung mit neuen Gummis führt eben auch nicht immer zu guten Ergebnissen, und ein neuer HBZ macht im Vergleich dazu wirklich einen Unterschied.

Bei mir hat sich die Investition mit einem deutlich besseren Bremse bezahlt gemacht. Und jeder noch so kleine Blechschaden, weil ein halber Meter Bremsweg fehlte, ist vieeeel teurer als ein neuer HBZ.

my 2 cents,
Reinald

Verfasst: 2. Jun 2009, 09:41
von Dani Senn
Eine weitere Fehlerquelle kann sein ,dass die hinteren Beläge nicht auf den Bremstrommelradius passen, d.h. es reisst die Beläge in die Trommeln rein weil der Radius zwischen Trommel und backen nicht passen
Tragbild sollte so sein dass die Beläge von der mitte aus nach aussen tragen. Ist dies umgekehrt und tragen sie aussen überbremst das Fahrzeug deutlich. erst mal passende Zylinder montieren und Beläge mit Schleifpapier abziehen, mit Kreide zeichnen bremse leicht treten und Trommeln drehen Tragbild der Kreide kontrollieren.

Verfasst: 3. Jun 2009, 16:17
von marc
Welchen Einfluss haben die unterschiedlichen Durchmesser?
Ich fahre die 19mm.
Bei Nässe oder in Kurven überbremst er hinten, ansonsten sehr gut.
Pimp: Normale 48mm Sättel (also ab Mk3), Kunifer Leitungen, Einkreissystem, Slikonbremsflüssigkeit und Stahlflex.

Normalerweise müsste es doch so sein:
19mm Kolben, längster Pedalweg und höchste Bremsleistung.
15,8mm, kürzerer Pedalweg und geringere Bremsleistung.

Verfasst: 4. Jun 2009, 21:02
von Dani Senn
so ist es je grösser der Kolben am Hauptbremszylinder ist und je kleiner die radzylinder um so mehr kraft braucht man um den Autowachen zum Stillstand zu bringen umgekehrt braucht man weniger Druck um die Räder zum Blockieren zu bringen, was bei nasser und kurviger Strasse sehr gefährlich werden kann. ebenso stimmt die Geometrie gegenüber der vorderen Bremse nicht mehr. Bremsverteilung sollte grob gesagt 70:30 sein (vo/hi).