Kupplung streikt.
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Gerd
Kupplung streikt.
Hallo zusammen,
mein Fahrzeug: Ein Mk 3 Bauj. 1970.
Nachdem nun die Zündung funtioniert und der Motor läuft, habe ich festgestellt, dass die Kupplung nicht trennt.
Auf der Such nach möglichen Fehlerquellen habe ich zunächt den Kupplungsnehmerzylinder ausgemacht bei dem an stelle des Enlüftungsventil eine Gewindeschraube eingeschraubt war.
Kurzerhand habe ich den KNZ einschl. Druckleitung erneuert, neue
H-Flüssigkeit eingefüllt und entlüftet.
Ergebnis die Kupplung trennt immer noch nicht!!
Beim betätigen des Kupplungspedal bewegt sich der Ausrückhebel in der Kupplung um ca. 12 mm.
Ist das Ausreichend ? Wieviel mm Hub sind normal?
Wenn ja, dann kann ich KGZ und KNZ als Fehlerquelle ausschließen.
Gruß
Gerd
mein Fahrzeug: Ein Mk 3 Bauj. 1970.
Nachdem nun die Zündung funtioniert und der Motor läuft, habe ich festgestellt, dass die Kupplung nicht trennt.
Auf der Such nach möglichen Fehlerquellen habe ich zunächt den Kupplungsnehmerzylinder ausgemacht bei dem an stelle des Enlüftungsventil eine Gewindeschraube eingeschraubt war.
Kurzerhand habe ich den KNZ einschl. Druckleitung erneuert, neue
H-Flüssigkeit eingefüllt und entlüftet.
Ergebnis die Kupplung trennt immer noch nicht!!
Beim betätigen des Kupplungspedal bewegt sich der Ausrückhebel in der Kupplung um ca. 12 mm.
Ist das Ausreichend ? Wieviel mm Hub sind normal?
Wenn ja, dann kann ich KGZ und KNZ als Fehlerquelle ausschließen.
Gruß
Gerd
- Blackwitch
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- Wohnort: 56412 Untershausen/WW
kupplung trennt nicht
hallo gerd,
was ist denn der status quo deines mkIII, bist du normale wartungsarbeiten am durchführen..oder hast du den wagen als restaurationsobjekt (nicht fahrbereit) gekauft?? deshalb mal die grundfrage:wann hatt denn die kupplung das letzte mal getrennt?? wenn der wagen schon eine ewigkeit gestanden hat..könnte es sein das über die jahre die kupplungsscheibe festkorrodiert ist durch einfache "nichtbewegung" nach dem motto wer rastet der rostet.Hatte mal ne nicht - trennende-Kupplungsscheibe bei ´nem fiesta in den 80er jahren nach nur 2-3 wochen urlaub. nach vielem hin und her hatte sich die kupplungsscheibe wieder von der schwungscheibe gelöst.über das notwendige spiel kann ich dir beim spit leider keine angaben machen.aber selbst wenn der weg des ausrückhebels korrekt ist könnte es immer noch sein das die scheibe verklebt bzw. festkorrodiert ist.Ich würde den Neutralgang einlegen, den Wagen auf der Hinterachse sicher aufbocken, vorne gegen wegrollen sichern, Motor starten und mal laufen lassen, dann gemach mehrmals die kupplung treten und erstmal hoffen das sie wieder trennt.Wenn das nix bringt wirst du wohl die kupplung zerlegen müssen.
mfg
bodo
was ist denn der status quo deines mkIII, bist du normale wartungsarbeiten am durchführen..oder hast du den wagen als restaurationsobjekt (nicht fahrbereit) gekauft?? deshalb mal die grundfrage:wann hatt denn die kupplung das letzte mal getrennt?? wenn der wagen schon eine ewigkeit gestanden hat..könnte es sein das über die jahre die kupplungsscheibe festkorrodiert ist durch einfache "nichtbewegung" nach dem motto wer rastet der rostet.Hatte mal ne nicht - trennende-Kupplungsscheibe bei ´nem fiesta in den 80er jahren nach nur 2-3 wochen urlaub. nach vielem hin und her hatte sich die kupplungsscheibe wieder von der schwungscheibe gelöst.über das notwendige spiel kann ich dir beim spit leider keine angaben machen.aber selbst wenn der weg des ausrückhebels korrekt ist könnte es immer noch sein das die scheibe verklebt bzw. festkorrodiert ist.Ich würde den Neutralgang einlegen, den Wagen auf der Hinterachse sicher aufbocken, vorne gegen wegrollen sichern, Motor starten und mal laufen lassen, dann gemach mehrmals die kupplung treten und erstmal hoffen das sie wieder trennt.Wenn das nix bringt wirst du wohl die kupplung zerlegen müssen.
mfg
bodo
Solange die Ventile klappern sind sie noch nicht abgerissen.
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Gerd
Hallo Bodo,
bei dem Wagen handelt es sich um ein Restaurationsobjekt. Der Wagen war 1991 zum letztenmal auf der Strasse. Was in der Zwischenzeit an dem Fahrzeug gemacht worden ist, lässt sich nicht genau darstellen.
Ich habe den Wagen mit eingebautem Motor, Kupplung und Getriebe gekauft und bin dabei die begonnene Restauration fertigzustellen.
Mittlerweile ist der Kabelbaum eingebaut, die Bremsleitungen verlegt, die Motorhaube gerichtet, lackiert und montiert.
Der Tankanschluß ist undicht und muß untersucht werden und noch viele kleine Arbeiten bei denen man nie genau sagen kann wie groß der Aufwand noch wird.
Bei der Kupplung will ich nach dem Ausschlußprinzip vorgehen, deshalb die Frage nach der Länge des Hubweges.
Gruß
Gerd.
bei dem Wagen handelt es sich um ein Restaurationsobjekt. Der Wagen war 1991 zum letztenmal auf der Strasse. Was in der Zwischenzeit an dem Fahrzeug gemacht worden ist, lässt sich nicht genau darstellen.
Ich habe den Wagen mit eingebautem Motor, Kupplung und Getriebe gekauft und bin dabei die begonnene Restauration fertigzustellen.
Mittlerweile ist der Kabelbaum eingebaut, die Bremsleitungen verlegt, die Motorhaube gerichtet, lackiert und montiert.
Der Tankanschluß ist undicht und muß untersucht werden und noch viele kleine Arbeiten bei denen man nie genau sagen kann wie groß der Aufwand noch wird.
Bei der Kupplung will ich nach dem Ausschlußprinzip vorgehen, deshalb die Frage nach der Länge des Hubweges.
Gruß
Gerd.
- alex0469
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kupplung trennt nicht
hallo gerd, sorry über den hubweg kann ich dir keine angaben machen (müsste dazu ja meinen zerlegen um nachzumessen,komme so leider nicht dran).aber ich denke das harry, (forumslexikon) dir da weiterhelfen kann,allerdings ist dieses wochenden treffen in ebenweiler.hast du schon mal die suchfunktion gestartet?? da sind mehrer threads was nicht-trennende-kupplungen betrifft.wenn der wagen allerdings bis 1991 normal lief, dann vermute ich mehr in richtung festkorrodiert/verklebt.-hilft dir aber im mom auch nicht,oder??schönen pfingstmontag noch..
gruss bodo
gruss bodo
Solange die Ventile klappern sind sie noch nicht abgerissen.
- superspitchris
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Gerd
Hallo Chris,
so langsam mache ich mich schon mit dem Gedanken des Getriebeausbaues vertraut.
Mir wäre nur wohler dabei, wenn ich wüsste welcher Hub am KNZ für das Auskuppeln mindestens erforderlich ist (mit der Tiefenlehre habe ich ca. 14mm gemessen).
Zur Probe hatte ich den Stift auf der Ausrückgabel provisorisch (mit einer art Hutmutter) um ca. 10 mm verlängert; jedoch keinen Erfolg.
Gruß
Gerd.
so langsam mache ich mich schon mit dem Gedanken des Getriebeausbaues vertraut.
Mir wäre nur wohler dabei, wenn ich wüsste welcher Hub am KNZ für das Auskuppeln mindestens erforderlich ist (mit der Tiefenlehre habe ich ca. 14mm gemessen).
Zur Probe hatte ich den Stift auf der Ausrückgabel provisorisch (mit einer art Hutmutter) um ca. 10 mm verlängert; jedoch keinen Erfolg.
Gruß
Gerd.
- Rorei
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- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
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Hallo Gerd,Gerd Scheffler hat geschrieben:Zur Probe hatte ich den Stift auf der Ausrückgabel provisorisch (mit einer art Hutmutter) um ca. 10 mm verlängert; jedoch keinen Erfolg.
Das Unterlegen nutzt nichts da der Kolben der KNZ "schwimmt" also vorne und hinten genügend Platz hat zum Ausgleich. Der Hubweg ergibt sich einfach durch die hydr. Gegebenheiten ( Kolbenflächen der Geber- und Nehmerzylinder und des Hubs des Gebers).
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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Gerd
Hallo,
Kupplung und Getriebe sind jetzt ausgebaut. So einfach wie das im Werkstatthandbuch beschrieben ist geht das nicht!!!!!
Es gibt ganz erhebliche Platzprobleme durch die Kardanwelle.
Ich habe die Kw. auf beiden Seiten gelöst und das Ding war noch immer im Weg. Erst durch Anheben des Motors gab es einwenig Luft und ich konnte die Einheit herausziehen.
Jetzt kommt der Einbau dran und ich denk das wird noch problematischer.
Über den Ausgang werde ich berichten.
Gruß
Gerd.
Kupplung und Getriebe sind jetzt ausgebaut. So einfach wie das im Werkstatthandbuch beschrieben ist geht das nicht!!!!!
Es gibt ganz erhebliche Platzprobleme durch die Kardanwelle.
Ich habe die Kw. auf beiden Seiten gelöst und das Ding war noch immer im Weg. Erst durch Anheben des Motors gab es einwenig Luft und ich konnte die Einheit herausziehen.
Jetzt kommt der Einbau dran und ich denk das wird noch problematischer.
Über den Ausgang werde ich berichten.
Gruß
Gerd.
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Daniel
Hi Gerd, ...
der Getriebe-Aus- und Einbau ist beim Spitfire eine leichte Fingerübung im Gegensatz zu anderen Autos. Bemühe doch einmal die Forensuche, das Thema wurde schon sehr oft haarklein beschrieben.
beim Ausbau schiebe ich immer ein 4x2 cm Kantholz zwischen Rahmen und Motor (hinten zwischen Ölwanne und Motorhalteplatte -> obacht, dass dabei die Bremsleitung nicht dazwischen liegt), dann hat der Motor die richtige Neigung, dass man das Getriebe relativ geschmeidig rausziehen kann und wieder reinzuppeln kann, ... beim Einbau ist ein Rangierwagenheber hilfreich, mit dem man das Getriebe in die entsprechende Position bugsieren kann.
Viele Grüße,
Daniel
der Getriebe-Aus- und Einbau ist beim Spitfire eine leichte Fingerübung im Gegensatz zu anderen Autos. Bemühe doch einmal die Forensuche, das Thema wurde schon sehr oft haarklein beschrieben.
beim Ausbau schiebe ich immer ein 4x2 cm Kantholz zwischen Rahmen und Motor (hinten zwischen Ölwanne und Motorhalteplatte -> obacht, dass dabei die Bremsleitung nicht dazwischen liegt), dann hat der Motor die richtige Neigung, dass man das Getriebe relativ geschmeidig rausziehen kann und wieder reinzuppeln kann, ... beim Einbau ist ein Rangierwagenheber hilfreich, mit dem man das Getriebe in die entsprechende Position bugsieren kann.
Viele Grüße,
Daniel
- Jogi, HB
- Überflieger
- Beiträge: 4295
- Registriert: 7. Sep 2006, 10:41
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
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Gerd
Hallo Daniel, hallo Jogi,
die Idee mit dem Kantholz ist gut.
Ich hatte mir eine Abstützung vom Boden der Arbeitsgrube her aufgebaut, die allerdings noch verbesserungsfähig ist.
Beim Anheben des Motors sollte man auch auf das Abgasrohr achten, ambesten die Schrauben lösen.
Der Zentrierdorn wurde mit den Kupplungsteilen geordert.
Nach eintreffen der Ersatzteile, ich denke am Donnerstag, beginnt der Einbau.
Gruß
Gerd.
die Idee mit dem Kantholz ist gut.
Ich hatte mir eine Abstützung vom Boden der Arbeitsgrube her aufgebaut, die allerdings noch verbesserungsfähig ist.
Beim Anheben des Motors sollte man auch auf das Abgasrohr achten, ambesten die Schrauben lösen.
Der Zentrierdorn wurde mit den Kupplungsteilen geordert.
Nach eintreffen der Ersatzteile, ich denke am Donnerstag, beginnt der Einbau.
Gruß
Gerd.
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Gerd
Hallo,
die Kupplung ist eingebaut und funktioniert.
Die alte Kupplung war eine Neue und auf dem Schwungrad und dem Automat verklebt.
Der Einbau war etwas beschwerlich, weil das Blech zum Motorraum (rechts) im Weg war und die Antriebswelle nicht eingeschoben werden konnte (ca. 8mm Blech mussten ab).
Beim nächsten Wechsel wird es besser gehen.
Die Befestigung der Getriebeabdeckung habe ich ebenfalls geändert und Blechmuttern über die Befestigungslöcher geschoben (hier waren normale Muttern).
Danke an alle Berater.
Gruß
Gerd
die Kupplung ist eingebaut und funktioniert.
Der Einbau war etwas beschwerlich, weil das Blech zum Motorraum (rechts) im Weg war und die Antriebswelle nicht eingeschoben werden konnte (ca. 8mm Blech mussten ab).
Beim nächsten Wechsel wird es besser gehen.
Die Befestigung der Getriebeabdeckung habe ich ebenfalls geändert und Blechmuttern über die Befestigungslöcher geschoben (hier waren normale Muttern).
Danke an alle Berater.
Gruß
Gerd