GFK Teile
- uwetriumph
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GFK Teile
Hallo, ich bin gerade dabei einen Spiti aufzubauen und überlege mir ob ich den Kofferdeckel und die Motorhaube nicht in GFK machen soll. Mein kofferdeckel ist leicht angerostet und die Haube geht eigentlich noch, ich dachte nur, dann habe ich ruhe mit Rost. Wie sieht es aber mit der Passgenauigkeit, dem Lackieren,H-Kennzeichen usw.aus?
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Spiti-Driver
Hi Uwe
Haube kann ich nicht beurteilen. Mein Kofferdeckel hingegen passt prima.
Beim H-Zeichen sollte es kein Problem geben.
Die kotflügel für meinen TR6 sind auch sehr gut. Aber die sind ab Haus ja auch verschraubt.
Beim Spiti blieb da nur kleben oder Schraubverbindung nach eigenem Dünken.
Würde ich NICHT machen. Die Haube ist ja allerdings ein komplettes Teil. Da besteht das Prob ja nicht. Könnte mir allerdings denken, dass man die Stellen , mit denen die Rohre verschraubt sind, stabiler machen müsste,
Je nach Hersteller.
Meine Teile sind von Smith and Deakin. Waren ok.
LG
Tilo
Haube kann ich nicht beurteilen. Mein Kofferdeckel hingegen passt prima.
Beim H-Zeichen sollte es kein Problem geben.
Die kotflügel für meinen TR6 sind auch sehr gut. Aber die sind ab Haus ja auch verschraubt.
Beim Spiti blieb da nur kleben oder Schraubverbindung nach eigenem Dünken.
Würde ich NICHT machen. Die Haube ist ja allerdings ein komplettes Teil. Da besteht das Prob ja nicht. Könnte mir allerdings denken, dass man die Stellen , mit denen die Rohre verschraubt sind, stabiler machen müsste,
Je nach Hersteller.
Meine Teile sind von Smith and Deakin. Waren ok.
LG
Tilo
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seimion
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- Andi
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Kofferdeckel hat ich selbst mal drauf und der war ok,besonders weil er von innen auch lameniert war also sozusagen zweiteilig.
Hauben hab ich schon viele angeschaut und sogar eine als Reserve auf dem Dachboden (aber nur weil GT6MK2 superselten sind)
Während viele von außen optisch kaum erkennbar sind(ganz ohne Wellen bekommts wohl keiner hin) sieht jede von innen beschissen aus.
Da würd ich die Haube nur im Dunkeln öffnen
Aber wenn man damit leben kann...................ich halt nicht.
Hauben hab ich schon viele angeschaut und sogar eine als Reserve auf dem Dachboden (aber nur weil GT6MK2 superselten sind)
Während viele von außen optisch kaum erkennbar sind(ganz ohne Wellen bekommts wohl keiner hin) sieht jede von innen beschissen aus.
Da würd ich die Haube nur im Dunkeln öffnen
Aber wenn man damit leben kann...................ich halt nicht.
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- Leon
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Die Hauben sehen von innen definitiv miserabel aus, dem muss ich leider zustimmen. Was hilft, ist eine Schicht Gewebe (nicht dieses Drecks-Vlies) auf der Innenseite, am besten schon eingefärbt.
Zum Thema Lack: Plastik Primer, am besten zweimal drauf. Dann evtl. eine Zwischengrundierung und dann Decklack zweimal. Darauf Klarlack.
Die Lacke und die Grundierung musst du aber mit einem Weichmacher mischen, der verhindert, dass der Lack hart wird. So kann der Lack ein wenig nachgeben, wenn das Gfk arbeitet und reißt nicht.
Vom Bootsbau her kann ich dir sagen: Vergiss den Lack.
Zweimal Plastikprimer, einmal vor der Saison lackieren und nach drei-vier Jahren wieder mit einem Heißluftfön alles abkratzen... Weniger Stress und sieht besser aus - nur mit Blech kannst du es nicht vergleichen.
Zum Thema Lack: Plastik Primer, am besten zweimal drauf. Dann evtl. eine Zwischengrundierung und dann Decklack zweimal. Darauf Klarlack.
Die Lacke und die Grundierung musst du aber mit einem Weichmacher mischen, der verhindert, dass der Lack hart wird. So kann der Lack ein wenig nachgeben, wenn das Gfk arbeitet und reißt nicht.
Vom Bootsbau her kann ich dir sagen: Vergiss den Lack.
Zweimal Plastikprimer, einmal vor der Saison lackieren und nach drei-vier Jahren wieder mit einem Heißluftfön alles abkratzen... Weniger Stress und sieht besser aus - nur mit Blech kannst du es nicht vergleichen.
- Andi
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Zweimal Plastikprimer, einmal vor der Saison lackieren und nach drei-vier Jahren wieder mit einem Heißluftfön alles abkratzen... Weniger Stress und sieht besser aus
Kannst du mir das genauer erklären,irgendwie steh ich auf dem Schlauch was das soll.
Kannst du mir das genauer erklären,irgendwie steh ich auf dem Schlauch was das soll.
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- MKIII
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- Leon
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Nehmt's mir nicht böse, aber ich fange mal bei Adam und Eva an:
Ich gehe davon aus, dass die Haube angeschliffen wurde.
Daher muss Plastikprimer drauf, dass ersetzt den alten Überzug, der normalerweise als erstes in die Form kommt, denn auf dem Polyesterharz direkt kann man nicht lackieren.
Die Lackierung von einem Auto macht man normalerweise, wenn das Auto komplett ist und alles in einem Lack. Die Lacke für GfK Teile müssen aber zumindest mit Weichmacher versetzt werden, oder sogar andere Lacke verwendet werden. Das heißt separat lackieren und andere Zusammensetzung des Lackes. Beides hat Einfluss auf die Farbe, hinzu kommen die Ausdünstungen vom Harz.
Da man sich also mit so einer Abweichung anfreunden muss und Motorhaube sowieso am schnellsten beschädigt wird (wenn du die Haube mal am Schnellverschluss hochziehst statt in der Mitte oder sonst wie zu stark verformst hilft auch der Weichmacher nicht) ist also Nacharbeit iimmer mal wieder erforderlich.
Deshalb ist die einfachste und pflegeleichte Version eine einfache Lackierung, immer mal wieder anschleifen und überlackieren und den Lack bekommt man mit einem Heißluftfön und einem Spachtel richtig gut wieder runter.
Das Anschleifen und Überlackieren ist nach meinem Dafürhalten weniger Arbeit als den Lack auf dem Polyesterharz immer stückchenweise in Schuss zu halten (das Harz dünstet auch nach Jahren noch aus und verfärbt den Lack, Steinschläge, etc. etc.).
Ich gehe davon aus, dass die Haube angeschliffen wurde.
Daher muss Plastikprimer drauf, dass ersetzt den alten Überzug, der normalerweise als erstes in die Form kommt, denn auf dem Polyesterharz direkt kann man nicht lackieren.
Die Lackierung von einem Auto macht man normalerweise, wenn das Auto komplett ist und alles in einem Lack. Die Lacke für GfK Teile müssen aber zumindest mit Weichmacher versetzt werden, oder sogar andere Lacke verwendet werden. Das heißt separat lackieren und andere Zusammensetzung des Lackes. Beides hat Einfluss auf die Farbe, hinzu kommen die Ausdünstungen vom Harz.
Da man sich also mit so einer Abweichung anfreunden muss und Motorhaube sowieso am schnellsten beschädigt wird (wenn du die Haube mal am Schnellverschluss hochziehst statt in der Mitte oder sonst wie zu stark verformst hilft auch der Weichmacher nicht) ist also Nacharbeit iimmer mal wieder erforderlich.
Deshalb ist die einfachste und pflegeleichte Version eine einfache Lackierung, immer mal wieder anschleifen und überlackieren und den Lack bekommt man mit einem Heißluftfön und einem Spachtel richtig gut wieder runter.
Das Anschleifen und Überlackieren ist nach meinem Dafürhalten weniger Arbeit als den Lack auf dem Polyesterharz immer stückchenweise in Schuss zu halten (das Harz dünstet auch nach Jahren noch aus und verfärbt den Lack, Steinschläge, etc. etc.).
- Jogi, HB
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- Andi
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Halt ich für Quatsch.Erstends kenn ich genug GFK Teile die zwar wellig sind aber sonst keine Probleme machen und zweitennds halt ich es schlicht für völlig blöd meine Haube alle paar jahre neu zu lackieren 
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- MKIII
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- Jogi, HB
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Ja,
und die Renault, die Matras usw.
Nun weiß ich auch warum jedes Jahr über Winter alle Boote aus dem Wasser geholt werden,.....um diese dann abzuschleifen und neu zu lackieren......(wie früher mit den Holzbooten...äääääh? Warum nimmt man dann Kunststoff/GFK/Polyester o.ä.??)
Ich fahre seit Jahren mit GFK-Teilen am Spitfire, ich baue mir selbst Teile (Kofferdeckel, Blinkerecken, Lampenringe) weil die bisher gesehenen nicht meinem Geschmack entsprachen. Und diese Teile wurden vor Jahren an mein Auto geschraubt und mussten noch nicht nachlackiert werden.
Weichmacher im Lack ist auch blödsinn, GFK-Teile sind nicht weich, diese sind eher hart und porös (ein Blechteil kann man biegen, versuch das mal mit GFK).
Man sollte da natürlich einen Lackierer heranlassen, der sein Handwerk versteht, es ist bei manchen Kunstoffteilen ein "Plastikprimer" von nöten.
Jogi
und die Renault, die Matras usw.
Nun weiß ich auch warum jedes Jahr über Winter alle Boote aus dem Wasser geholt werden,.....um diese dann abzuschleifen und neu zu lackieren......(wie früher mit den Holzbooten...äääääh? Warum nimmt man dann Kunststoff/GFK/Polyester o.ä.??)
Ich fahre seit Jahren mit GFK-Teilen am Spitfire, ich baue mir selbst Teile (Kofferdeckel, Blinkerecken, Lampenringe) weil die bisher gesehenen nicht meinem Geschmack entsprachen. Und diese Teile wurden vor Jahren an mein Auto geschraubt und mussten noch nicht nachlackiert werden.
Weichmacher im Lack ist auch blödsinn, GFK-Teile sind nicht weich, diese sind eher hart und porös (ein Blechteil kann man biegen, versuch das mal mit GFK).
Man sollte da natürlich einen Lackierer heranlassen, der sein Handwerk versteht, es ist bei manchen Kunstoffteilen ein "Plastikprimer" von nöten.
Jogi
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tdgross
Hallöchen
Ich hab vor 2Jahren wohl aus den gleichen Gründen wie Jogi auf GFK umgesattelt. Ich kann bis jetzt auch nichts negatives drüber berichten.
Es sieht genau so aus wie mein Lack am Blech, allerdings wollte mich der Lackierer auch nicht die Vorarbeiten machen lassen, er sagte man müße da ein paar Dinge beachten. Es wackelt und schäppert auch nichts und die Passgenauigkeit ist auch Top, jedoch war meine Motorhaube auch gebraucht und wurde wohl schon mal zurecht gestutzt.
H-Komform isses übrigens auch!!!
Es Grüßt mit 5,8Kg/PS
Tobias
Ich hab vor 2Jahren wohl aus den gleichen Gründen wie Jogi auf GFK umgesattelt. Ich kann bis jetzt auch nichts negatives drüber berichten.
Es sieht genau so aus wie mein Lack am Blech, allerdings wollte mich der Lackierer auch nicht die Vorarbeiten machen lassen, er sagte man müße da ein paar Dinge beachten. Es wackelt und schäppert auch nichts und die Passgenauigkeit ist auch Top, jedoch war meine Motorhaube auch gebraucht und wurde wohl schon mal zurecht gestutzt.
H-Komform isses übrigens auch!!!
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Tobias