differential-problem
- Andi
- Überflieger
- Beiträge: 11939
- Registriert: 11. Sep 2006, 19:38
- Wohnort: Hannover
Und das Teil kommt von Friedhelm........der verkauft keinen Schrott
Na Jogi,ich kenn Friedhelm zwar nicht aber das fehlende Gehäuseteil extra anzubieten...........
Und schau mal seine anderen Artikel an,besonders die Tür
Wenn die nicht Schrott ist
Na Jogi,ich kenn Friedhelm zwar nicht aber das fehlende Gehäuseteil extra anzubieten...........
Und schau mal seine anderen Artikel an,besonders die Tür
Wenn die nicht Schrott ist
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.
-
Boing
- tomsail
- Überflieger
- Beiträge: 1417
- Registriert: 8. Sep 2006, 21:31
- Wohnort: Markdorf / Bodensee
wieso soll ich da was einstellen?
das tragbild stimmt... geräusche hat es keine gemacht. wieso also das einstellscheibenspiel starten
mal ehrlich: viele diffs gehen kaputt, weil sie schlicht und einfach nicht richtig eingestellt wurden.
für eine korrekte kegelradsatz-justage sind ein messkegel, ein umfangreiches sortiment einstellscheiben und einiges an zeit notwendig.
einstellscheiben gibts ja bei weitem nimmmer alle und extra einen vorrat anschaffen -ich weiss net-. spätestens beim messkegel aber scheitert selbst der der sonst alles hat. ohne messkegel anhand des tragbildes das kegelrad in richtige grundposition zu bringen... mhhh. respekt vor dem ders kann
also gerade und besonders beim kegelradsatz: wenns stimmt so wenig wie möglich auseinanderbauen und einstellen.
grüße
thomas
das tragbild stimmt... geräusche hat es keine gemacht. wieso also das einstellscheibenspiel starten
mal ehrlich: viele diffs gehen kaputt, weil sie schlicht und einfach nicht richtig eingestellt wurden.
für eine korrekte kegelradsatz-justage sind ein messkegel, ein umfangreiches sortiment einstellscheiben und einiges an zeit notwendig.
einstellscheiben gibts ja bei weitem nimmmer alle und extra einen vorrat anschaffen -ich weiss net-. spätestens beim messkegel aber scheitert selbst der der sonst alles hat. ohne messkegel anhand des tragbildes das kegelrad in richtige grundposition zu bringen... mhhh. respekt vor dem ders kann
also gerade und besonders beim kegelradsatz: wenns stimmt so wenig wie möglich auseinanderbauen und einstellen.
grüße
thomas
- Jogi, HB
- Überflieger
- Beiträge: 4295
- Registriert: 7. Sep 2006, 10:41
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Andi hat geschrieben:Und das Teil kommt von Friedhelm........der verkauft keinen Schrott
Na Jogi,ich kenn Friedhelm zwar nicht aber das fehlende Gehäuseteil extra anzubieten...........![]()
Und schau mal seine anderen Artikel an,besonders die Tür![]()
Wenn die nicht Schrott ist
Naja für einen €uro ist das doch in Ordnung.
Die Beschreibung ist ehrlich, und da man den Anbieter kennt kann man sehr gut Einfluß nehmen.
Ich würde ein zerlegtes Diff eher von jemanden kaufen den ich kenne.
Jogi
-
Boing
-
Harry
- Forums-Lexikon
- Beiträge: 3367
- Registriert: 12. Sep 2006, 00:14
Boing hat geschrieben:Harry hat geschrieben:
Wenn die Achsnummer NACH FC120000 (d) ist sollten die Sonnen und Planetenräder passen.
Davor (bis FC106498 (d)) passt nicht!
mfG
Harry
...kann er nicht den ganzen Korb samt Ausgleichskegelrädern nehmen und sein Tellerrad dranschrauben?
Das geht leider Nicht! Da ein anderer Korb. Und daher is die ganze Diskussion unnötich. Nur Sonnen und Planetenräder bassen!
mfG
Harry
- Rorei
- Überflieger
- Beiträge: 2123
- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
- Kontaktdaten:
differential-problem
Hallo zusammen,
um die betr. Ausgleichsräder und Einstellscheiben zu wechseln braucht man auch die Lagerböcke nicht öffnen um die ganze Schose auszubauen. Im Tellerrad ist eine Bohrung für den Sicherungsstift. Das Tellerrad ( Bohrung ) soweit über eine Schraube des Lagerbocks (links oder rechts ) rüberdrehen und schauen ob beim Entfernen einer Schraube ein Durchschlag für den Stift angesetzt werden kann. Meistens ist auf einer Seite geringfügig Platz für einen langen Durchschlag nach Entfernung einer Schraube. Evtl. mit einem Dremmel leichte Grate entfernen um Platz zu schaffen
( aber alles gut abdecken und säubern ). Den Stift gegen die Verstemmung austreiben bis sich die Achse entfernen lässt. Nach dem Einbau der Ausgleichsräder mit den Einstellscheiben und der Achse den Sicherungsstift wieder eintreiben und erneut durch Körnerschläge sichern. Bei mir hats geklappt.
Gruß Roland
um die betr. Ausgleichsräder und Einstellscheiben zu wechseln braucht man auch die Lagerböcke nicht öffnen um die ganze Schose auszubauen. Im Tellerrad ist eine Bohrung für den Sicherungsstift. Das Tellerrad ( Bohrung ) soweit über eine Schraube des Lagerbocks (links oder rechts ) rüberdrehen und schauen ob beim Entfernen einer Schraube ein Durchschlag für den Stift angesetzt werden kann. Meistens ist auf einer Seite geringfügig Platz für einen langen Durchschlag nach Entfernung einer Schraube. Evtl. mit einem Dremmel leichte Grate entfernen um Platz zu schaffen
( aber alles gut abdecken und säubern ). Den Stift gegen die Verstemmung austreiben bis sich die Achse entfernen lässt. Nach dem Einbau der Ausgleichsräder mit den Einstellscheiben und der Achse den Sicherungsstift wieder eintreiben und erneut durch Körnerschläge sichern. Bei mir hats geklappt.
Gruß Roland
-
sbiker
Hallo zusammen!
Bin seit einem viertel Jahr stolzer Besitzer eines GT6 MKII mit 2,5 PI. Und wies kommen muss, hab ich mein Diff aufgearbeitet.
Ersatzdiff hab ich eben zerlegt und sieht sehr gut aus. Nur die Simmerringe möchte ich gerne wechseln. Gibts denn eine Möglichkeit, die Lager abzuziehen ohne sie zu zerstören? Wie ist da Eure Methode?
Bin für jeden Tipp sehr dankbar!
Grüße,
sbiker
Bin seit einem viertel Jahr stolzer Besitzer eines GT6 MKII mit 2,5 PI. Und wies kommen muss, hab ich mein Diff aufgearbeitet.
Ersatzdiff hab ich eben zerlegt und sieht sehr gut aus. Nur die Simmerringe möchte ich gerne wechseln. Gibts denn eine Möglichkeit, die Lager abzuziehen ohne sie zu zerstören? Wie ist da Eure Methode?
Bin für jeden Tipp sehr dankbar!
Grüße,
sbiker
-
Joerg
Hallo sbiker (hast du auch einen normalen Namen?),
die Lager kann man nicht zerstörungsfrei abziehen. Dazu müsste man am Innenring ziehen / von der Gegenseite drücken. Wenn man am Aussenring zieht, drücken sich die Kugeln minimal in die beiden Ringe ein, die Lager sind dann Schrott.
Die Lager sind nicht so teuer, also einfach neue einbauen. Bei meinem Spitfire 1500 hatten sie sogar metrische Abmessung, also auch problemlos bei jedem Wälzlagerhändler zu bekommen.
Abziehen der Lager ist schwierig, da man schlecht zwischen den Außenring und die Halteplatte kommt.
Ich habe einfach den Außenring aufgeflext und entfernt, den Käfig mit dem Seitenschneider durchgezwickt und mit den Kugeln entfernt, und dann den Innenring vorsichtig aufgeflext. Als er fast durch war hat ein Schlag mit dem Meisel in die Kerbe gereicht, um ihn zu sprengen (Schutzbrille tragen, das Teil ist gehärtet und kann splittern!!!).
Den Sicherungsring vorher entfernen!
Zum Einbauen des neuen Lagers kann man ein passendes Rohr verwenden, um auf den Innenring drücken zu können.
Es geht aber auch mit dem gesprengten Innenring:
- Schraubstock so weit öffen, dass die Welle zwischen die Backen passt
- alten Innenring oben auf die Schraubstockbacken legen
- neues Kugellager darauflegen
- Halteplatte mit neuem Wellendichtring auf die Welle stecken (Dichtring und Welle vorher gut ölen!)
- Welle von oben einführen
- mit Kunststoffhammer mittig auf den Flansch schlagen, um das Lager auf seinen Sitz zu schieben
- wenn das Lager an seinem Platz sitzt, Welle entnehmen
- Sicherungsring aufschieben
- Welle mit Sicherungring wieder auf den alten Ring setzen
- ein leichter Schlag auf den Flansch --> Ring sitzt in der Vertiefung
Job done!
Wenn du das Gehäuse demontiert hast, solltest du auch gleich eine Ölablassschraube nachrüsten!
Ich habe an den Gehäusehälften übrigens zusätzlich flüssige Flächendichtung (Loctite 573) verwendet, da ich der Papierdichtung alleine nicht traue, aber nicht sicher bin, ob sie Abstandsfunktion hat (aber wohl eher nicht...).
Gruß
Jörg
die Lager kann man nicht zerstörungsfrei abziehen. Dazu müsste man am Innenring ziehen / von der Gegenseite drücken. Wenn man am Aussenring zieht, drücken sich die Kugeln minimal in die beiden Ringe ein, die Lager sind dann Schrott.
Die Lager sind nicht so teuer, also einfach neue einbauen. Bei meinem Spitfire 1500 hatten sie sogar metrische Abmessung, also auch problemlos bei jedem Wälzlagerhändler zu bekommen.
Abziehen der Lager ist schwierig, da man schlecht zwischen den Außenring und die Halteplatte kommt.
Ich habe einfach den Außenring aufgeflext und entfernt, den Käfig mit dem Seitenschneider durchgezwickt und mit den Kugeln entfernt, und dann den Innenring vorsichtig aufgeflext. Als er fast durch war hat ein Schlag mit dem Meisel in die Kerbe gereicht, um ihn zu sprengen (Schutzbrille tragen, das Teil ist gehärtet und kann splittern!!!).
Den Sicherungsring vorher entfernen!
Zum Einbauen des neuen Lagers kann man ein passendes Rohr verwenden, um auf den Innenring drücken zu können.
Es geht aber auch mit dem gesprengten Innenring:
- Schraubstock so weit öffen, dass die Welle zwischen die Backen passt
- alten Innenring oben auf die Schraubstockbacken legen
- neues Kugellager darauflegen
- Halteplatte mit neuem Wellendichtring auf die Welle stecken (Dichtring und Welle vorher gut ölen!)
- Welle von oben einführen
- mit Kunststoffhammer mittig auf den Flansch schlagen, um das Lager auf seinen Sitz zu schieben
- wenn das Lager an seinem Platz sitzt, Welle entnehmen
- Sicherungsring aufschieben
- Welle mit Sicherungring wieder auf den alten Ring setzen
- ein leichter Schlag auf den Flansch --> Ring sitzt in der Vertiefung
Job done!
Wenn du das Gehäuse demontiert hast, solltest du auch gleich eine Ölablassschraube nachrüsten!
Ich habe an den Gehäusehälften übrigens zusätzlich flüssige Flächendichtung (Loctite 573) verwendet, da ich der Papierdichtung alleine nicht traue, aber nicht sicher bin, ob sie Abstandsfunktion hat (aber wohl eher nicht...).
Gruß
Jörg
- tomsail
- Überflieger
- Beiträge: 1417
- Registriert: 8. Sep 2006, 21:31
- Wohnort: Markdorf / Bodensee
hallo sbiker (hast du auch einen normalen Namen?),
der jörg hat ja alles schon so toll beschrieben
zwei nachträge vielleicht noch:
die abtriebswellenlager sind gewöhnliche standardlager, haben bei meinem lagerfuzzi 7€ per stück gekostet und waren vorrätig. lagernummer: 6205
grüße
thomas
der jörg hat ja alles schon so toll beschrieben
zwei nachträge vielleicht noch:
doch hat sie! ist sie dicker stimmt die kegelradposition nichtmehr!! drum: nicht selber aus "pappe" schneiden, sondern ein kaufen! (ist aus kalibriertem, dünnen dichtungspapier) flüssigdichtung kannst du aber zusätzlich nehmen, die trägt nicht so auf, dass es bemerkbar wäre.Ich habe an den Gehäusehälften übrigens zusätzlich flüssige Flächendichtung (Loctite 573) verwendet, da ich der Papierdichtung alleine nicht traue, aber nicht sicher bin, ob sie Abstandsfunktion hat (aber wohl eher nicht...).
die abtriebswellenlager sind gewöhnliche standardlager, haben bei meinem lagerfuzzi 7€ per stück gekostet und waren vorrätig. lagernummer: 6205
grüße
thomas
- Rorei
- Überflieger
- Beiträge: 2123
- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
- Kontaktdaten:
differential-problem
Hallo Thomas,tomsail hat geschrieben:doch hat sie! ist sie dicker stimmt die kegelradposition nichtmehr!! drum: nicht selber aus "pappe" schneiden, sondern ein kaufen! .
....die abtriebswellenlager sind gewöhnliche standardlager, haben bei meinem lagerfuzzi 7€ per stück gekostet und waren vorrätig. lagernummer: 6205
hat sie nicht!!!, da in der hinteren Gehäusehälfte keine Mechanik des Diffs montiert ist. Das ganze Räderwerk ist im vorderen Teil.
Zum Lager 6205 ist noch zu bemerken, unbedingt auf Lagerluft "C3" achten.
Gruß Roland
- tomsail
- Überflieger
- Beiträge: 1417
- Registriert: 8. Sep 2006, 21:31
- Wohnort: Markdorf / Bodensee
stimmt!
sie hat keine abstandsfunktion bezüglich des kegelradpaares
hab zweimal ums eck gedacht!
aber sie bestimmt die lage der abtriebswellen, weil die im hinteren gehäuse verschraubt werden... die wiederum greifen mit der verzahnung in die ausgleichswellen-sonnenräder....
grüße
thomas
p.s.: bei mir waren keine C3-lager verbaut
wäre bei o.g. lagetoleranz der abtriebe aber durchaus sinnvoll!!!
sie hat keine abstandsfunktion bezüglich des kegelradpaares
hab zweimal ums eck gedacht!
aber sie bestimmt die lage der abtriebswellen, weil die im hinteren gehäuse verschraubt werden... die wiederum greifen mit der verzahnung in die ausgleichswellen-sonnenräder....
grüße
thomas
p.s.: bei mir waren keine C3-lager verbaut
- Rorei
- Überflieger
- Beiträge: 2123
- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
- Kontaktdaten:
Hallo sbiker,Joerg hat geschrieben:Abziehen der Lager ist schwierig, da man schlecht zwischen den Außenring und die Halteplatte kommt.
Ich habe einfach den Außenring aufgeflext und entfernt, den Käfig mit dem Seitenschneider durchgezwickt und mit den Kugeln entfernt, und dann den Innenring vorsichtig aufgeflext. Als er fast durch war hat ein Schlag mit dem Meisel in die Kerbe gereicht, um ihn zu sprengen.
prinzipiell ist die Vorgehensweise wie Jörg es beschrieben hat machbar. Aber wenn du mit einer Flex rann gehst wirst du schnell erkennen, dass es nicht so einfach ist wie es beschrieben wurde denn man kann schnell in den Flansch oder in die Welle abrutschen. Auf Oldtimer-Teilemärkten sind häufig Werkzeughändler aus Polen, Russland usw. die bieten für geringes Geld keilförmige Trennvorrichtungen für diese Art der Lager an mit denen man das Lager von der Welle abziehen kann. Nimm einen Wellenstummel als Muster mit und informiere dich. Evtl. kannst du dir auch eine Trennvorrichtung in einer LKW-Werkstatt ( reparieren noch selbst ) ausleihen oder abziehen lassen. Solltest du dich doch für das Flexen entscheiden schütze angrenzende Bereiche der Welle oder des Flansches mit Weißblech ( Dosenblech ) gegen Beschädigungen.
Gruß Roland

