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Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 17:18
von Rorei
Hallo Daniel,
hast du die Rückholfeder am Pedal ( wie bei der Bremse ) ? Dadurch ergibt sich natürlich automatisch ein größerer Leerweg da das Pedal ja immer vollständig zurück gezogen wird. Also der Leerweg ist nicht so aussagekräftig. Wichtig ist dein über die Stange erreichter vollständiger Hub des Geberkolbens ( max. möglich 36 mm ). Messe doch einfach mal deinen Hub bei durchgetretenem Pedal.
Gruß Roland
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 17:31
von Daniel
Hi Roland, ... ich schäm mich ja schon ein wenig, aber es scheint wirklich so zu sein, dass sich das Auge für den Padalbolzen gelängt hat und damit natürlich der Pedalweg einfach nicht mehr reicht, ... deswegen kann ich wahrscheinlich auch so gerade eben noch schalten, wenn ich "ganzdollfeste" auf das Pedal trete. Ich mess aber trotzdem noch mal nach.

Viele Grüße,
Daniel
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 18:13
von Daniel
also, wenn ich das ganz normal auf das Pedal trete, wird die Stange ca. 30 mm in den Zylinder gedrückt, ... ich weiss zwar nicht, warum dann der Nehmer die Gabel um 17.95 mm nach vorne schiebt, aber zum einen kann ich nen Meßfelher nicht ausschliessen und zum anderen wird die Gabel ja nicht parallel verschoben und ich habe etwas links vom Nehmer gemessen.
Viele Grüße und Dank an Alle fürs "Kopf-machen", ... werde mir morgen mal das Auge genauer anschauen, ... bin im moment etwas Ideen-los, wie ich das Teil wieder "einrunden" soll.
Daniel
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 18:26
von tdgross
Wenn da wirklich extrem Spiel ist und drum herum noch genug Fleich ist, würde ist auf´s nächste Schraubenmaß aufbohren und eine Schraube mit Stopmutter einsetzen.
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 19:35
von Races
Mein Pedal hat auch 5mm Spiel welches vom oberen Umlenkpunkt ( Auge ) kommt ...
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 20:16
von tdgross
Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen das die Bolzengeschichte da oben so doll ausgenudelt ist, vor allem währe dir das bestimmt aufgefallen als du den Geber gewechselt hast.
2 Fragen, entlüftest du mit neem Gerät oder mit dem Fuß, wenn mit dem Fuß, wie machst du das, z.B. nach jeden Fußtritt am Nehmer den Nippel wieder verschliesen?
Dann der Deckel, ist der zufällig aus Kunststoff und ist da ein Loch drin?
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 20:23
von Rorei
Ich habe damals die Bohrungen des Pedals + Gabel der Druckstange zugeschweißt und neu gebohrt.
Gruß Roland
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 12. Jul 2010, 21:26
von Daniel
wie schon versucht zu beschreiben, ... es ist das Auge der Bolzenaufnahme im Blech (also das Gelenk vom Pedal, ... NICHT der Bolzen oben für den Geber), welches Spiel aufweist, ... ich bild mir das ja nicht ein: Zollstock neben das Pedal und dann solange drücken bis der Geberzylinder gedrückt wird -> 2.5 cm, ... ich wüsste auch nicht, warum mir das beim Geberwechsel auffallen sollte, ... die Rückholfeder vom Pedal hält das Teil immer schön in Stellung.
ich schätze, da kommen einige "Spiele" zusammen, ... als erstes das Spiel im Geber selber, dann evt. noch Spiel am Bolzen Geber/Pedal und dann noch Spiel Pedal/Karosse, ...
wie gesagt: wird morgen genauer untersucht, aber die 30 mm, die der Kolben eingedrückt wird, sind definitiv zu wenig.

Viele Grüße,
Daniel
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 13. Jul 2010, 08:29
von jürgen.h
Hallo Daniel,
wenn es in der Pedalhalterung Spiel hat, dann versuchs mal mit diesem
Pedal Bush Kit.
Hab ich mir bzw. meinem Spit auch gegönnt, wie ich den Kupplungsgeberzylinder überholt habe, beide Pedale und Halterungen ausgebaut, enlackt, grundiert, lackiert und neu gebuchst.
-> Spiel in den Pedalen komplett weg, fühlt sich an wie neu.
Lg Jürgen
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 14. Jul 2010, 00:08
von Daniel
tdgross hat geschrieben:2 Fragen, entlüftest du mit neem Gerät oder mit dem Fuß, wenn mit dem Fuß, wie machst du das, z.B. nach jeden Fußtritt am Nehmer den Nippel wieder verschliesen?
Dann der Deckel, ist der zufällig aus Kunststoff und ist da ein Loch drin?
ja und ja, ...

Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 14. Jul 2010, 14:19
von tdgross
Daniel hat geschrieben: ... ich bild mir das ja nicht ein: Zollstock neben das Pedal und dann solange drücken bis der Geberzylinder gedrückt wird -> 2.5 cm, ... ich wüsste auch nicht, warum mir das beim Geberwechsel auffallen sollte, ...
Daniel so war das auch gar nicht gemeint, zudem dachte es handelt sich um den Bolzen oben wo das Pedal mit dem Geber verbunden wird, ich glaube dir doch das da 2,5cm Spiel drin sind....
Nur kann bzw. konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen das ein Pedal so ausleiern kann und hab nach einer anderen möglichkeit Überlegt, z.B. das der Kolben im Geber nicht weit genug zurück kommt und du dadurch diese 25mm Weg hast. Und ich kann mich erinnern das es irendwann mal irgendwelche Probleme mit dem Kunststoffdeckel am Geber gegeben hat.
Da es aber extra Repkits. für´s Pedal gibt, irre ich mich scheinbar da. Also hau, ähhh tritt rein
Viele Grüße
Toby
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 15. Jul 2010, 23:18
von max
Hallo Daniel,
ich hatte vor ein paar jahren das selbe problem, bei mir lag es zum einen daran das in meinem geberzylinder eine zu dicke feder drin war, so das ich den zylinder gar nicht mehr voll zusammendrücken konnte und in meinem pedal sowie dem bolzen der in den zylinder geht waren langlöcher. Der vorbesitzer hatte in den nehmerzylinder auch einen langen schlitz gefeilt um die kupplung einzustellen. Ich konnte nur mit mühe die gänge einlegen und wenn ich den zylinder noch ein wenig weiter ins getriebe schob ist die kupplung gerutscht. Nachdem ich die richtige feder drin hatte und die langlöcher beseitigt waren hat alles wieder tadellos funktioniert.
Grüße Max
Re: unterschiedliche Geberzylinder?
Verfasst: 21. Okt 2010, 17:47
von Daniel
so, ... was lange währt wird endlich gut, ... das Problem mit der Kupplung wurde immer schlimmer, so dass ich mich gezwungen sah, nun doch mal das Getriebe auszubauen. Wegen akutem Rückenleiden hab ich das lange vor mir hergeschoben, ... aber nun gut. Das Resultat ist folgendes. Das Ausrücklager war fest (das hörte man aber vorher schon) und ansonsten war das Kupplungsproblem wohl ein Sammelsurium diverser Spiele. Angefangen beim Stößel (Nehmerzylinder/Ausrückgabel ca. 2 mm Spiel) und Stift (Ausrückgabel 2-3 mm Spiel) etc. pp.
jedenfalls hab ich jetzt Automat und Scheibe getauscht, sowie einen neuen Stößel mit neuem Pin eingesetzt, den Stift durch eine schön lange Schraube mit blankem Schaft ersetzt, zusätzlich zu den beiden Messingbuchsen noch eine dritte Messingbuchse von oben eingesetzt, damit der Schraubenkopf nun ebenfalls auf Messing dreht, ... und was soll ich sagen, ... es funktioniert perfekt.
yeah
Viele Grüße,
Daniel