Ich finde ja schon Marcs Lösung etwas verwegen. Das ganze muss ja dauerhaft gasdicht sein. Es muss mehrere bar Druck aushalten ( in dem Bereich ist der Dampfdruck von Äther bei 80 - 90 °C). Und es muss auch chemisch gegen den Äther beständig sein. Wenn der Schlauch beide Bedingungen erfüllt könnte es auch mit nem Schlauch gehen. Ich kenne es halt von den Schlossern in unserer Werkstatt so, dass gelötet wird (weich). Ich persönlich würde mangels Lötkenntnissen in dem Bereich den Aussendruchmesser der Kapillare bestimmen und dann die gebrochene Stelle begradigen und mit Kompressionsfittingen abdichten. Das geht aber auch nicht wenn es direkt an der " Patrone" abgeknickt ist, dann muss man ein Stück Rohr anlöten ( lassen) .
Das Marc die "Patrone" oben aufmacht zum befüllen ist unnötig. Man kann den Äther " Cryopumpen" also ein Vorratsgefäss mit Äther bei Raumtemperatur oder leicht erhöhter Temperatur dicht mit der Patrone verbinden und diese dann kühlen. Der Äther kondensiert dann automatisch in der kalten Patrone.
LG
Volker
