Kupplungsproblem, die 2.

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Speedman50

Kupplungsproblem, die 2.

Beitrag von Speedman50 »

Hallo an alle,

versuch´s noch mal mit einem neuen Thread.

Beim 1. Mal nur das große Schweigen geerntet. (s.u.)

Meine Kupplung am Spitfire 1500 rutscht durch, alle 5 Gänge.

Das nach der Winterstandzeit.

Kupplungsflüssigkeit nur noch 1 cm Stand.

Kann es sein, daß die Kupplungsflüssigkeit aus dem Nehmerzylinder auf den Kupplungsbelag gelaufen ist, so daß diese durchrutscht ?

Soll ich 2 Rep-Kits ordern und die Zylinder erst mal überholen ?

Wäre nett, wenn sich der eine oder andere Vollprofi mal äußern könnte, denn ich bin zugegeben ein ziemlich blutiger Anfänger in der Spitfire - Technologie.

Nette Grüße aus Hessen

Karl-Heinz
Daniel

Beitrag von Daniel »

Hi Heinz, ...

Wenn Deine Kupplung durchrutscht, dann ist entweder die Kupplungsscheibe soweit runter, dass kein Karftschluss mehr erfolgt, oder eben dauerhaft getrennt, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, das hiesse, dass sich beim Kupplung treten irgendein Zylinder verhakt hat, und nun die Kupplung nicht mehr freigibt.

lässt sich die Kupplung genz normal durchtreten? also mit gewohntem Widerstand über den gesamten Pedalweg?

Viele Grüße,

Daniel
Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Hi Daniel,

schön, daß du mir antwortest.

Die Kupplung läßt sich mit normalem Kraftaufwand durchtreten.

Dabei ist lautes KNARZEN zu hören, hört sich aus Richtung Nehmerzylider an.

Bei normalem Beschleunigen greift die Kupplung, bei Vollgas, auch im 4., rutscht se durch.

Kann z.B. der Nehmerzylinder "hängen", sodaß die Kupplung jetzt leicht getrennt bleibt ?

Die Kupplung funktionierte bis zur letzten Fahrt am 31.10.2008 einwandfrei !

Kann doch nicht vom stehen verschleißen ?

Beste Grüße

Karl-Heinz
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MKIII
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Re: Kupplungsproblem, die 2.

Beitrag von MKIII »

Speedman50 hat geschrieben: ...Meine Kupplung am Spitfire 1500 rutscht durch, alle 5 Gänge.
.......denn ich bin zugegeben ein ziemlich blutiger Anfänger in der Spitfire - Technologie.....
Ja in der Tat, es sei denn das ist nicht mehr das original Getriebe, dann kann dir aber auch keiner so richtig weiterhelfen :?

Ebenfalls Gruß aus Hessen, the Epplewoistate :D
Gruß
Norbert
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jürgen.h
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Beitrag von jürgen.h »

@ Norbert: Wenns in allen 4 Vorwärtsgängen rutscht (voriger Thread), kann es ja auch im Retourgang sein - und damit wären es wieder 5... :wink:

@ Karl-Heinz: Check mal den Stift ULC2713, dann kann man das Problem weiter eingrenzen...

lg
Jürgen
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Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Hallo,

ja, es ist das Originalgetriebe verbaut.

Das mit Verschleiß im Stehen kapier´ich nicht ganz.....

5 Gänge ist 4 x Vorwärts, 1 x Rückwärts gemeint....

Ich guck heute nach der Arbeit nach dem Stift ULC2713, meld´mich dann wieder.

Servus aus Süd-Hessen

Karl - Heinz
Speedman50

Kupplungsstift

Beitrag von Speedman50 »

Hallo, hab´vergessen zu antworten.

Der Stift ULC2713 ist bei mir kein Stift, sondern eine Schraube. Die guckte ca. 3 cm aus der Glocke raus.

Habe sie reingeschraubt. Hat aber keinen Anschlag, dreht in der Endstellung durch.

Ist das normal ?

Mfg. Karl - Heinz
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jürgen.h
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Beitrag von jürgen.h »

Der Stift wird normalerweise durch den Tolerance Ring (so heisst er im Moss Katalog, die Rimmer Website geht bei mir grad nicht) in Position gehalten.
Ist dieser durchgescheuert, klemmt er den Stift nicht mehr richtig und er kann nach unten rausfallen - Ausrückgabel funktioniert nicht mehr - Kupplung trennt nicht mehr.

Daher (Annahme) wurder dieser Stift durch eine Schraube ersetzt - die hat einen Kopf oben und kann daher nicht nach unten durchfallen.

Wandert die Schraube aber nach oben - wenn wieder der Tolerance Ring nicht mehr klemmt - kann ev. die Ausrückgabel auch ausweichen - Kupplung trennt vielleicht nicht mehr richtig bzw. Geräusche.....

D.h. die Schraube muss durchdrehen, da ja kein Gewinde vorhanden ist.

lg
Jürgen
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Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Hi Jürgen,

ja, ich hab das mit der Schraube auch so interpretiert. Kann sich ja mangels Gewinde in diesem Tolerance Ring nicht festdrehen. :P

Schraube geht wohl durch das hin und her beim Kuppeln langsam hoch, weil auf der Schraube ja Gewinde ist.

Denke, ich kanns so lassen. Aber immer schön gucken, daß die Schraube
"unten" bleibt, ggf. immermal wieder runterdrehen.

Man könnte den Schraubenkopf ja auch irgendwie mit irgendwas an der Kupplungsglocke fixieren, fällt mir im mom aber nix ein.

Die Schraube sieht man ja vom Motorraum aus....

LG Karl - Heinz

l
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superspitchris
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Beitrag von superspitchris »

Wieso drehst du nicht einfach eine Selbstsichernde Mutter drauf ???
www.spitfirescheune.de
Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Hi chris,

oben guckt der Kopf der Schraube raus.

unten guckt nichts raus.

Kann ich keine Mutter drauf drehen.

Gruß

Karl-Heinz
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jürgen.h
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Beitrag von jürgen.h »

einfache Abhilfe für den Tipp von Chris:
:idea:
längere Schraube :top:

lg
Jürgen
Spitfire Mk3 (Modell 1970, gebaut 10/1969)
Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Jepp... das ist es :shock:

Dreh´ich die alte Schraube aber raus, fällt mir vielleicht der Ausrückhebel aus den Angeln, dann ist Tuck :?

Oder bleibt das Teil 100 % in der Position, wenn ich die Schraube rausziehe ?

Grüsse

Karl - Heinz
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Markus Simon
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Beitrag von Markus Simon »

jetzt wird aber kompliziert ...
steck von unten was rein , dann kurze Schraube oben raus , lange Schraube von oben rein , Mutter drauf , leicht anziehen ....fertig , Bier aufmachen :D
Gruß Markus
-----------------------------------------------
Zitat Walter Röhrl:
"Untersteuern ist, wenn man den Baum zuerst sieht, Übersteuern , wenn man den Baum zuerst hört!"
Speedman50

Beitrag von Speedman50 »

Hi Markus,

du hast gewonnen............. :top:

Das bier können wir auch zusammen trinken !

Gruß

Karl - Heinz
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