Wie zum Henker krieg ich die Ölwannendichtung dicht??

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tomsail
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Beitrag von tomsail »

hallo jan,

immer mit dem silikon schön sparsam sein!
eine tube reicht.
"viel hilft viel" gilt hier nur bedingt. bei zuviel "schmonze" quillt das zeug massig raus/rein und das findet sich dann u.u. in den ölkanälen wieder.
der motor ist dann zwar dicht, aber schrott!

grüße
thomas
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Brownie
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Beitrag von Brownie »

Hallo Jan,
bin leider noch nicht dazu gekommen, hab grad zuviel um mich rum und dann noch in 2 Wochen Matheklausur, verdammtes Maschinenbaustudium.....

1 Tube reicht völlig (das heißt nicht dass du die ganze Tube draufschmieren sollst), darauf achten dass die Dichtungsmittelwurst, die du auf die "Dichtfläche" (haha) legst, nicht unterbrochen ist, immer schön innen um die Bohrungen rum, und nicht zu viel davon.
Bei meinem Motorrad ist das seit 7 Jahren absolut dicht.
Und wie gesagt, die Schrauben der Ölwanne nicht zu fest anziehen, falls die Ölwanne um die Bohrungen schon leicht verzogen ist, diese wieder richten. Keine zustätzliche Pappdichtung zur schwarzen Dichtmasse verwenden.

Gruß
Differential und Integral
Die Kunst des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
Hinrich

Beitrag von Hinrich »

Meine sifft auch...

... bekommt man die Ölwanne eigentlich unter dem eingebauten Motor raus oder muss man das Triebwerk anheben?

BG
Hinrich
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Dani Senn
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Beitrag von Dani Senn »

Die bekommst Du ohne Probleme raus. vor dem wiedereinbau kontrollieren, ob die Schraubenlöcher plan sind, gegebenenfalls mit kleinem Hammer Ränder der Löcher gerade klopfen und mit Feile und Schleiffpapier Gräte entfernen. Meistens sind nähmlich durch zu starkes anziehen der Schrauben die Löcher nach inn gebördelt,was bewirkt dass die Wanne undicht wird.
Bodeblääch Dänu
Hinrich

Beitrag von Hinrich »

Hallo Dani,

danke für die Tipps, werde mich nächste Woche mal mit der undichten Ölwanne beschäftigen.
Nehmt Ihr auch immer nur die Silikondichtmasse oder auch die Papierdichtung zum Abdichten?

Beste Grüsse
Hinrich
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Dani Senn
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Beitrag von Dani Senn »

An meinem hab ich nach dem Wannenschaden eine Originaldichtung spahrsam mit Silikondichmasse bestrichen. Viel neue Fahrzeuge haben heutzutage Papierdichtungen auf der eine feine Silikonraupe bereits vormontiert ist. Die alte Dichtung war nur mit Mavelic masse geklebt, hatt immer irgendwo leicht gesifft, jetzt ist alles Staubtrocken, sogar vorne beim Aluklotz.
Bodeblääch Dänu
TRGT6PLUS

Beitrag von TRGT6PLUS »

Wannen, Schwimmerkammern und andere ähnliche Gefäße vor dem Montieren auf Verzug überprüfen. Mit der Dichtfläche auf eine gerade Ablage (Klar, Stahl- Reißtisch hat nicht jeder, aber wohl einen einfachen Glastisch!), ...
... die grobe Kontrolle: einfach mit der Hand darauf Tippen, schwingt/kippt das Teil = krumm wie ne Banane! :shock:
... die feinere Methode, mit Licht hinter dem Teil und dann Spaltmaße messen!

Falls eine Papierdichtung benutzt werden soll, würde ich diese nur auf einer Seite dünn mit Dichtungsmasse ankleben, dann kann man das Teil später immer ganz einfach entfernen. Die Reinigung der Dichtflächen ist dann auch nicht so mühsam, wenn man sich vorher Gedanken dazu macht.

Als Dichtmasse kann ich eigentlich nur die orange-rote Dichtmasse von Nissan empfehlen. Extrem Gut und günstig!

P.S.:
Ich Arbeite nicht bei Nissan! :wink:
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MKIII
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Beitrag von MKIII »

TRGT6PLUS hat geschrieben: ......Falls eine Papierdichtung benutzt werden soll, würde ich diese nur auf einer Seite dünn mit Dichtungsmasse ankleben, dann kann man das Teil später immer ganz einfach entfernen. Die Reinigung der Dichtflächen ist dann auch nicht so mühsam, wenn man sich vorher Gedanken dazu macht......:
Die Dichtmasse ist zum dichten da :wink: wie der Name auch sagt. Wenn die nur einseitig zum festkleben der Dichtung benutzt wird wie soll die da dichten???
Wenn die Ölwanne mal wieder gelöst werden muss braucht man dann halt wieder eine neue Dichtung mit neuer Dichtmasse, das ist halt ein Verschleissteil. Man kann aber die alte Dichtung drin lassen und keine Dichtmasse verwenden, dann tropfts halt.
Die Ölwanne auf einem Glastisch auf ebenheit kontrollieren :roll: wenns spass macht :?

Als Dichtmasse empfehle ich Opel Teil#93165267 Katalog#1503305 50gr

PS: Ja ich arbeite....äh verdiene bei Opel mein Geld :wink:
Gruß
Norbert
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"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Reinald

Beitrag von Reinald »

Die Ölwanne beim Spitfire wird vermutlich noch nicht mal als unmontiertes Neuteil den Test auf der Glasplatte bestehen!

Man sollte die evtl. eingedrückten Schraubenlöcher richten, aber besser als 2/10mm wird man eine Spitfire-Ölwanne wohl nie gerichtet bekommen. Den Rest der Abdichtung kann man dann aber ohne Stress modernen Silikondichtmassen überlassen.
Beim Säubern der Dichtflächen hilft Bremsenreiniger, der Alkohol weicht das Silikon auf, so daß es sich recht einfach runterrubbeln lässt.

My two cents
Reinald

PS: Ich empfehle Dirko Dichtmasse...
TRGT6PLUS

Beitrag von TRGT6PLUS »

Die Dichtmasse ist zum dichten da wie der Name auch sagt. Wenn die nur einseitig zum festkleben der Dichtung benutzt wird wie soll die da dichten???
Die dichtet bei mir halt auch ab mit weniger Masse, ohne ein "Massaker" auf der Dichtfläche. Weniger ist oft mehr, spätestens schon alleine, wenn man keine Bühne oder so zur Verfügung hat und die Ölwanne abbauen möchte! Im übrigen, mit meiner Ver. hatte ich noch nie undichte Probleme. ;)
Die Ölwanne beim Spitfire wird vermutlich noch nicht mal als unmontiertes Neuteil den Test auf der Glasplatte bestehen!
Die Ölwanne auf einem Glastisch auf ebenheit kontrollieren wenns spass macht
Aha,..... und weil das so ist, gravierende Passungsschwankungen, dann muß da auch nix weiter geändert werde. Aha, interessant.

Meine Logik ist wahrscheinlich zu kompliziert, aber ich denke, wenn die Dichtflächen angepasst sind, dann könnte man effektiver abdichten. :roll:

P.S.: DIRKO ist auch gut.
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MKIII
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Beitrag von MKIII »

Es hat doch keiner gesagt das man nichts machen soll und auch von "Dichtmassenmasaker" hat keiner gesprochen????
So ist die einhellige Meinung:
MKIII hat geschrieben:Zunächst sollte die Dichtfläche eben sein, d.h. die durch zu festes anziehen durchgebogenen Löcher sollten durch unterlegen eines Rundstabes (ca15mm durchmesser) und dann mit einem Hammer wieder zurückgeklopft werden. Dann etwas Silikondichtungsmasse (von Würth oder Opel Teil#93165267 Katalog#1503305 50gr) auf beide Seiten der Dichtung auftragen und Schrauben anziehen. Wenn man sich etwas dickeres Dichtungspapier holt ist das auch hilfreich, mitunter gehts auch ohne Papier nur mit dieser Dichtungsmasse. Für die Schwimmerkammer geht das natürlich so nicht :?
Dani Senn hat geschrieben:Die bekommst Du ohne Probleme raus. vor dem wiedereinbau kontrollieren, ob die Schraubenlöcher plan sind, gegebenenfalls mit kleinem Hammer Ränder der Löcher gerade klopfen und mit Feile und Schleiffpapier Gräte entfernen. Meistens sind nähmlich durch zu starkes anziehen der Schrauben die Löcher nach inn gebördelt,was bewirkt dass die Wanne undicht wird.
Reinald hat geschrieben:Die Ölwanne beim Spitfire wird vermutlich noch nicht mal als unmontiertes Neuteil den Test auf der Glasplatte bestehen!

Man sollte die evtl. eingedrückten Schraubenlöcher richten, aber besser als 2/10mm wird man eine Spitfire-Ölwanne wohl nie gerichtet bekommen. Den Rest der Abdichtung kann man dann aber ohne Stress modernen Silikondichtmassen überlassen. ........
Was machst du eigentlich wenn die Prüfung auf der Glas- oder Richtplatte negativ ausfällt??
Gruß
Norbert
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Tauscher
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Beitrag von Tauscher »

Hallo beisammen

kurze Zwischenfrage:
Wenn man schon Dichtmasse verwendet, kann man sich dann nicht die Papierdichtung verkneifen?
Ich meine, macht die Papierdichtung dann überhaupt noch Sinn?

gruß
Tobi
TRGT6PLUS

Beitrag von TRGT6PLUS »

Tauscher hat geschrieben:Hallo beisammen

kurze Zwischenfrage:
Wenn man schon Dichtmasse verwendet, kann man sich dann nicht die Papierdichtung verkneifen?
Ich meine, macht die Papierdichtung dann überhaupt noch Sinn?

gruß
Tobi
Ganz einfach: die Papierdichtung fungiert nicht nur als Dichtmittel sondern auch als Trennmittel. Je nachdem, was für eine Dichtfläche und was für ein Dichtmittel, kann die Verbindung recht lange halten, evtl. auch auf ewig. ;)

Kann man ja leicht selber testen, glatte Platte mit etwas Wasser benetzen und dann auf eine andere glatte Platte legen.
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