Vergaserproblem
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mpanzi
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- Registriert: 15. Mär 2008, 14:07
- Wohnort: 88605 Sauldorf
Hallo Jörg,
das mit der Bohrer-Methode funktioniert bei mir nicht so. Ich habe nur 0,5mm-Abstufungen an Bohrern. Das wäre dann 2 mm und dann 2,5 mm - da wird sich nicht viel tun. Aber ich kann es anders testen - so habe ich es auch mit den Waxtatt und den neuen getestet. Ich nehme einen Schaschlik-Spieß (langer Zahnstocher) und schleife den mit Schleifpapier dünner und dünner, bis er passt. Geht mit Hilfe einer Bohrmaschine sehr gut. Spieß einspannen, feines Schleifpapier drumlegen und festhalten, Bohrmaschine starten. Geht ratzfatz und wird sehr sauber und gleichmäßig. Werde aber wohl frühestens am Wochenende dazu kommen.
Ja, ich habe die ABT-Nadeln drin und habe jetzt auch die erste Probefahrt hinter mir. Vollgetankt (genau bis zu der Naht zwischen Tankanschlußstück und Gummimanschette - immer schön gewackelt, damit der Sprit auch die Luftblase rausdrückt), dann exakt 106 Km über die Autobahn. Davon ca. 60 Km etwas schneller als 140 km/h, 35 km 100 - 140 km/h und der Rest Stadt und Landstraße. Läuft wie´s Lottchen - zog beim Überholen locker bis 160 und würde wohl noch weiter, aber dann bekomme ich immer so ein schlechtes Gewissen, also wieder runter auf 140. Nach den 106 km wieder an die Tanke - Ergebnis 8,87 Liter gingen rein, bis der Sprit wieder an der Naht war. So eine Heizerei und unter 9 Litern - und das ohne Dach und ohne Seitenscheiben. Das gefällt mir. Und er zieht wie die Sau - viiiiiiiiiiel besser als vorher.
Leider gab es dann doch kleinere Probleme: Als ich nach der Vollgasfahrt die Ausfahrt runterfuhr, machte er wieder Zicken, die durch den Choke weggingen. Ausfahrt raus, angehalten (Vorfahrt achten) und losfahren - ruckel - Choke raus - super Beschleunigung - Fahren - Choke rein - nächste Ecke - keine Probleme mehr. Ohne Choke super Beschleunigung. Die Wasser-Temperatur war nach der Autobahnraserei leicht unterhalb von mittig - also perfekt. Die Öl-Temperatur war auf ca. 110 Grad. Nach den "paar 100 Metern" war die Wasser-Temp unverändert, die Öl-Temp fast auf 90 Grad gefallen (hab einen Ölkühler). Vielleicht wird der Vergaser zu heiss - hab zwar dieses Hitzeschutzblech drin, aber mir kommt es schon immer so vor, als würde der Fächerkrümmer mehr Hitze abstrahlen, als der alte Guß-Krümmer es tat - kann aber auch Einbildung sein, da ich ja nie den direkten Vergleich hatte. Aber z.B. beim Ölstand messen, empfinde ich es jetzt schon etwas heiß, was mir früher nie aufgefallen ist. Auf der anderen Seite geht der Fächerkrümmer auch dichter am Ölpeilstab vorbei. Jedenfalls wird es nicht so heiß, als dass ich die Düsen-Einstellschrauben nicht mehr anfassen könnte, die sind gut warm aber keinesfalls heiß - hab ich extra geprüft - insofern denke ich nicht, dass es da ein Problem gibt.
Naja, vielleicht ist das auch noch eine Sache fürs Feintuning. Bisher habe ich ja immer beide Vergaser einfach gleich verstellt, bis er lief. Keine Ahnung, ob die synchron sind. Hab eine ganz gute Anleitung dazu gefunden, wie das ohne irgendwelches Zusatzwerkzeug geht. Aber er muss eh in die Werkstatt, damit das richtig mit CO-Gehalt und so eingestellt wird.
das mit der Bohrer-Methode funktioniert bei mir nicht so. Ich habe nur 0,5mm-Abstufungen an Bohrern. Das wäre dann 2 mm und dann 2,5 mm - da wird sich nicht viel tun. Aber ich kann es anders testen - so habe ich es auch mit den Waxtatt und den neuen getestet. Ich nehme einen Schaschlik-Spieß (langer Zahnstocher) und schleife den mit Schleifpapier dünner und dünner, bis er passt. Geht mit Hilfe einer Bohrmaschine sehr gut. Spieß einspannen, feines Schleifpapier drumlegen und festhalten, Bohrmaschine starten. Geht ratzfatz und wird sehr sauber und gleichmäßig. Werde aber wohl frühestens am Wochenende dazu kommen.
Ja, ich habe die ABT-Nadeln drin und habe jetzt auch die erste Probefahrt hinter mir. Vollgetankt (genau bis zu der Naht zwischen Tankanschlußstück und Gummimanschette - immer schön gewackelt, damit der Sprit auch die Luftblase rausdrückt), dann exakt 106 Km über die Autobahn. Davon ca. 60 Km etwas schneller als 140 km/h, 35 km 100 - 140 km/h und der Rest Stadt und Landstraße. Läuft wie´s Lottchen - zog beim Überholen locker bis 160 und würde wohl noch weiter, aber dann bekomme ich immer so ein schlechtes Gewissen, also wieder runter auf 140. Nach den 106 km wieder an die Tanke - Ergebnis 8,87 Liter gingen rein, bis der Sprit wieder an der Naht war. So eine Heizerei und unter 9 Litern - und das ohne Dach und ohne Seitenscheiben. Das gefällt mir. Und er zieht wie die Sau - viiiiiiiiiiel besser als vorher.
Leider gab es dann doch kleinere Probleme: Als ich nach der Vollgasfahrt die Ausfahrt runterfuhr, machte er wieder Zicken, die durch den Choke weggingen. Ausfahrt raus, angehalten (Vorfahrt achten) und losfahren - ruckel - Choke raus - super Beschleunigung - Fahren - Choke rein - nächste Ecke - keine Probleme mehr. Ohne Choke super Beschleunigung. Die Wasser-Temperatur war nach der Autobahnraserei leicht unterhalb von mittig - also perfekt. Die Öl-Temperatur war auf ca. 110 Grad. Nach den "paar 100 Metern" war die Wasser-Temp unverändert, die Öl-Temp fast auf 90 Grad gefallen (hab einen Ölkühler). Vielleicht wird der Vergaser zu heiss - hab zwar dieses Hitzeschutzblech drin, aber mir kommt es schon immer so vor, als würde der Fächerkrümmer mehr Hitze abstrahlen, als der alte Guß-Krümmer es tat - kann aber auch Einbildung sein, da ich ja nie den direkten Vergleich hatte. Aber z.B. beim Ölstand messen, empfinde ich es jetzt schon etwas heiß, was mir früher nie aufgefallen ist. Auf der anderen Seite geht der Fächerkrümmer auch dichter am Ölpeilstab vorbei. Jedenfalls wird es nicht so heiß, als dass ich die Düsen-Einstellschrauben nicht mehr anfassen könnte, die sind gut warm aber keinesfalls heiß - hab ich extra geprüft - insofern denke ich nicht, dass es da ein Problem gibt.
Naja, vielleicht ist das auch noch eine Sache fürs Feintuning. Bisher habe ich ja immer beide Vergaser einfach gleich verstellt, bis er lief. Keine Ahnung, ob die synchron sind. Hab eine ganz gute Anleitung dazu gefunden, wie das ohne irgendwelches Zusatzwerkzeug geht. Aber er muss eh in die Werkstatt, damit das richtig mit CO-Gehalt und so eingestellt wird.
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benno
Hab meine Düsenstöcke nun endlich vermessen, bei mir passen die Durchmesser ziemlich genau (2,285mm und 2,287mm).
Kann es sein, dass man nur wegen der Auspuffanlage inkl. Fächer schon andere Nadeln fahren muß? Weil sonst hab ich jetzt wirklich keine Erklärung mehr.
Jörg, welcher Düsenstock ist bei dir denn zu klein? Weil einen hätte ich übrig (stimmt auch vom Durchmesser) und zum testen wäre der noch gut genug. Kann jetzt momentan wo die Dinger vor mir liegen nicht sagen, ob der für den vorderen oder hinteren Vergaser gehört
Kann es sein, dass man nur wegen der Auspuffanlage inkl. Fächer schon andere Nadeln fahren muß? Weil sonst hab ich jetzt wirklich keine Erklärung mehr.
Jörg, welcher Düsenstock ist bei dir denn zu klein? Weil einen hätte ich übrig (stimmt auch vom Durchmesser) und zum testen wäre der noch gut genug. Kann jetzt momentan wo die Dinger vor mir liegen nicht sagen, ob der für den vorderen oder hinteren Vergaser gehört
- tomsail
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- Wohnort: Markdorf / Bodensee
JA! sicher sogar... mit der auspuffanalge ändert sich ja auch der füllgrad und somit die luftmehnge im motor...das natürlich nicht konstant über das ganze kennfeld. drum braucht man da andere nadeln..Kann es sein, dass man nur wegen der Auspuffanlage inkl. Fächer schon andere Nadeln fahren muß?
grüße
thomas
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Joerg
Hallo Benno,benno hat geschrieben:Jörg, welcher Düsenstock ist bei dir denn zu klein? Weil einen hätte ich übrig (stimmt auch vom Durchmesser) und zum testen wäre der noch gut genug. Kann jetzt momentan wo die Dinger vor mir liegen nicht sagen, ob der für den vorderen oder hinteren Vergaser gehört
bei mir ist der Düsenstock des vorderen Vergasers zu klein.
Ich schick dir am Wochenende mal ein Bild, damit du deinen alten Düsenstock zuordnen kannst.
Habe mir schon neue bestellt, aber der Lieferant (BCP) lässt nichts von sich hören. Und Adam reagiert überhaupt nicht auf eine Teileanfrage
Ich glaube, ich kaufe mir eine Reibahle 0,09" und ein wenig Ms-Rundmaterial. So gut wie Burlen bekomme ich die auch noch hin
Grüße
Jörg
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benno
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Joerg
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7123
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden
[Ironie]Wennn ich mir das so durchlese und dann diese http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... 25&start=0 Aussagen find ich die Weber dann doch nicht so kompliziert[/Ironie]
Gruß
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Norbert
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"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
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Joerg
Weiter geht's!
Heute war tatsächlich ein Päckchen in der Post von der Firma Adam.
Inhalt: zwei neue Düsenstöcke und eine Rechnung über 0,00€
Das nenne ich Service!
Morgen werden die vermessen und eingebaut. Bin gespannt.
Norbert:
Wer den Schaden hat, wird den Weber-Fahrern verspottet, ich weiß.
Kompliziert sind die SU-Vergaser aber trotzdem nicht. Die Fehlersuche wäre auch bei anderen Vergasern nicht einfacher gewesen, wenn man ein falsch gefertigtes Neuteil bekommt.
Grüße
Jörg
Heute war tatsächlich ein Päckchen in der Post von der Firma Adam.
Inhalt: zwei neue Düsenstöcke und eine Rechnung über 0,00€
Das nenne ich Service!
Morgen werden die vermessen und eingebaut. Bin gespannt.
Norbert:
Wer den Schaden hat, wird den Weber-Fahrern verspottet, ich weiß.
Kompliziert sind die SU-Vergaser aber trotzdem nicht. Die Fehlersuche wäre auch bei anderen Vergasern nicht einfacher gewesen, wenn man ein falsch gefertigtes Neuteil bekommt.
Grüße
Jörg
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julius
Hallo zusammen,
beim Lesen dieses Thread ist mir aufgefallen, dass ein kleines, aber u.U. wichtiges Mißverständnis bei der Funktionsweise des SU Vergasers besteht. Und zwar passiert folgendes, wenn man "Gas gibt": Die Drosselklappe geht auf und der Druck im Ansaugkanal fällt. Dadurch würde der Kolben und mit ihm die Nadel hochgezogen, wenn nicht die Feder und der Dämpfer dagegen arbeiten würden. Eben durch die verzögerte Bewegung des Kolbens steigt die Gasgeschwindigkeit im Vergaser und der Druck unterhalb des Vergaserkolben fällt, wodurch mehr Benzin aus der Düse gesaugt wird, obwohl die Öffnung nicht größer wird. Das bewirkt letztendlich das nötige Anfetten des Gemisches!
Für mpanzi heißt das im Endeffekt, wenn der Motor beim Gasgeben ruckelt, könnte dickflüssigeres Öl oder sogar eine kräftigere Feder helfen, das notwendige Anfetten des Gemisches zu erreichen. Wenn mein Mini anfängt, beim Beschleunigen zu ruckeln, weiß ich, dass ich mal wieder nach dem Öl im Vergaser schauen sollte.
Ich hoffe, meine Erklärung war verständlich.
Grüße,
Ronald
beim Lesen dieses Thread ist mir aufgefallen, dass ein kleines, aber u.U. wichtiges Mißverständnis bei der Funktionsweise des SU Vergasers besteht. Und zwar passiert folgendes, wenn man "Gas gibt": Die Drosselklappe geht auf und der Druck im Ansaugkanal fällt. Dadurch würde der Kolben und mit ihm die Nadel hochgezogen, wenn nicht die Feder und der Dämpfer dagegen arbeiten würden. Eben durch die verzögerte Bewegung des Kolbens steigt die Gasgeschwindigkeit im Vergaser und der Druck unterhalb des Vergaserkolben fällt, wodurch mehr Benzin aus der Düse gesaugt wird, obwohl die Öffnung nicht größer wird. Das bewirkt letztendlich das nötige Anfetten des Gemisches!
Für mpanzi heißt das im Endeffekt, wenn der Motor beim Gasgeben ruckelt, könnte dickflüssigeres Öl oder sogar eine kräftigere Feder helfen, das notwendige Anfetten des Gemisches zu erreichen. Wenn mein Mini anfängt, beim Beschleunigen zu ruckeln, weiß ich, dass ich mal wieder nach dem Öl im Vergaser schauen sollte.
Ich hoffe, meine Erklärung war verständlich.
Grüße,
Ronald
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Joerg
Hi Ronald,
so trifft man sich wieder!
Mit der kräftigeren Feder hast du aber nicht recht. Die Feder muss so ausgelegt werden, dass der Kolben ganz oben ist, wenn der Motor die Nennleistung erreicht.
Mit einer stärkeren Feder wird nicht mehr die ganze Länge der Nadel ausgenutzt. Zudem wird das Gemisch über den ganzen Bereich zu mager.
Stärkere Kolbenfedern werden nur benötigt, wenn der Motor leistungsgesteigert wird und dadurch mehr Luft zieht.
Gestern wollte ich die neuen Düsenstöcke einbauen (bei beiden passt der Bohrerschaft mit Durchmesser 2,27mm saugend, also bei i.O.).
Jetzt stellt sich heraus, dass die nicht passen. Bei den Vergasern AUD665 sind die Düsenstöcke AUD9450 und 9451 verbaut. Wenn man allerdings mittels Conversion Kit von Waxstat auf starre Düsenstöcke umbaut, werden andere Düsenstöcke verbaut, deren Bohrung für das Gestänge einen anderen Winkel hat. Wenn man die trotzdem einbaut, stehen sie durch den Kraftstoffschlauch so stark unter Spannung, dass sie nicht mehr hochgehen, wenn man den Choke wieder einschiebt.
Als morgen return to sender.
To be continued
Jörg
so trifft man sich wieder!
Mit der kräftigeren Feder hast du aber nicht recht. Die Feder muss so ausgelegt werden, dass der Kolben ganz oben ist, wenn der Motor die Nennleistung erreicht.
Mit einer stärkeren Feder wird nicht mehr die ganze Länge der Nadel ausgenutzt. Zudem wird das Gemisch über den ganzen Bereich zu mager.
Stärkere Kolbenfedern werden nur benötigt, wenn der Motor leistungsgesteigert wird und dadurch mehr Luft zieht.
Gestern wollte ich die neuen Düsenstöcke einbauen (bei beiden passt der Bohrerschaft mit Durchmesser 2,27mm saugend, also bei i.O.).
Jetzt stellt sich heraus, dass die nicht passen. Bei den Vergasern AUD665 sind die Düsenstöcke AUD9450 und 9451 verbaut. Wenn man allerdings mittels Conversion Kit von Waxstat auf starre Düsenstöcke umbaut, werden andere Düsenstöcke verbaut, deren Bohrung für das Gestänge einen anderen Winkel hat. Wenn man die trotzdem einbaut, stehen sie durch den Kraftstoffschlauch so stark unter Spannung, dass sie nicht mehr hochgehen, wenn man den Choke wieder einschiebt.
Als morgen return to sender.
To be continued
Jörg
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OS-Sven
Vergasergestänge
Nachdem ich jetzt auch diverses ausprobiert habe, tritt folgendes Problem auf: Der VErgaser ist grundsätzlich zu fett. Ich habe vercuht, die Düsenstöcke mit den roten Kappen einzubauen, da ging der Choke gar nicht mehr zurück. Hab die alten Düsen wieder eingebaut (Waxstat). Nun ist es aber so, dass die Düsen nicht mehr ganz hoch gehen, wenn man den Choke wieder reindrückt. Drücke ich die Düsen per Hand hoch, geht die Dreahzahl hoch, die Düsen rutschen aber ca. 3 mm wieder runter, wenn ich sie loslasse.
Also:
1. Gibt es eine Möglichkeit dafür, dass die Düsen wieder dahin zurückgehen, wo sie hingehören? Reichen da eventuell schon neue Federn(ich vermute nicht)?
2. Wo bekomme ich gute Düsen, die sich dann hinterher auch gut einstellen lassen? Die vorigen kamen von Adam, da tauchte auch an anderer Stelle im Forum schon auf, dass das wohl nicht das Gelbe vom Ei sei.
Liebe Grüße
Sven
Also:
1. Gibt es eine Möglichkeit dafür, dass die Düsen wieder dahin zurückgehen, wo sie hingehören? Reichen da eventuell schon neue Federn(ich vermute nicht)?
2. Wo bekomme ich gute Düsen, die sich dann hinterher auch gut einstellen lassen? Die vorigen kamen von Adam, da tauchte auch an anderer Stelle im Forum schon auf, dass das wohl nicht das Gelbe vom Ei sei.
Liebe Grüße
Sven
- alex0469
- Überflieger
- Beiträge: 2834
- Registriert: 6. Sep 2006, 14:07
- Wohnort: Fürth / Nürnberg
- Kontaktdaten:
Der einzige Hersteller für die Düsen ist http://www.burlen.co.uk/ in uk du wirst wohl überall die gleiche Qualität bekommen, ich hatte noch nie Probleme mit den Teilen von JP Adam , ich würde an deiner Stelle mit Ihm telefonieren da lassen sich die Sachen bestimmt regeln.
Gruß Alex
Gruß Alex
[img]http://www.world-of-smilies.com/html/images/smilies/auto/burnrubber0.gif[/img]
Six in a row makes it go!
Six in a row makes it go!
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Harry
- Forums-Lexikon
- Beiträge: 3367
- Registriert: 12. Sep 2006, 00:14
Hi Sven,
Wenn die Düsenstöcke nicht oben bleiben stimmt etwas mit dem "Lost Motion" Hebel nicht.
Es gibt 2 (3) Varianten die eine unterschiedliche Lage der 2.Feder haben, und auch einen etwas anderen Hebel.
Die erste Variante ist die an den HS2 und frühen HS4 Vergasern mit festen Düsenstöcken. Auch die Umrüstsätze verwenden diese Variante, allerdings mit einem anderen Zwischenhebel.
Die zweite Variante ist die für Waxstatdüsen.
Der "Lost motion" Hebel ist für den 1.Bereich des Chokes zuständig. D.h. die Drosselklappen werden angestellt, aber der Düsenstock bewegt sich noch nicht von seinem Lager.
Die obere Abb. zeigt die Waxstatvariante, die Untere die Festdüsenvariante.

Zu den Einstellschrauben der Düsenstöcke:
Es gibt auch hier 3 Varianten.
Die Ältere bei HS2 und frühen HS4 haben gröberes Gewinde, so dass eine volle Umdrehung den Düsenstock weiter herraus dreht als bei den späteren Einstellschrauben.
Bei den Späteren gibts ebenfalls 2 Unterschiedliche. Bei der Ersten ist die Düsenstockführung bündig mit der Vergaserbrücke, bei der Zweiten ist sie tiefer als die Vergaserbrücke.
mfG
Harry
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Joerg
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OS-Sven
Adam
Da Adam die dinger nicht selber herstellt, ist er natürlich nicht direkt verantwortlich. ich habe aber bei der Bestellung extra gefragt, welche die besseren Düsenstöcke sind. Er sagte mir, das gäbe sich nichts.
Werde die Woche nochmal anrufen.
Stimmt das denn, dass die "roten" Düsenstöcke und die Waxstats-Düsenstöcke sich nicht viel geben? Ich hatte nämlich überlegt, aufgrund der schlechten Erfahrung jetzt die wesentlich teureren Waxstats zu kaufen.....Sollte es so sein, dass die auch nicht helfen?
Zum Problem: ich habe die alten Düsen erstmal drinnen gelassen und vermute, dass die vorigen Probleme auch hauptsächlich daran lagen, dass der Choke vielleicht nie ganz oben war.
@Harry: vielen Dank für die Bilder, genau das war auch ein Problem beim Einbau.
Gibt es denn auch verschiedene lagen der anderen zweiten Feder? Wenn ich mich recht erinnere kann die aber eigentlich nur in einer Position richtig eingebaut werden, oder?
Könnte es sein, dass die Federspannung nicht reicht und dass ich dann einfach neue Federn brauche??
lg
Sven
Werde die Woche nochmal anrufen.
Stimmt das denn, dass die "roten" Düsenstöcke und die Waxstats-Düsenstöcke sich nicht viel geben? Ich hatte nämlich überlegt, aufgrund der schlechten Erfahrung jetzt die wesentlich teureren Waxstats zu kaufen.....Sollte es so sein, dass die auch nicht helfen?
Zum Problem: ich habe die alten Düsen erstmal drinnen gelassen und vermute, dass die vorigen Probleme auch hauptsächlich daran lagen, dass der Choke vielleicht nie ganz oben war.
@Harry: vielen Dank für die Bilder, genau das war auch ein Problem beim Einbau.
Gibt es denn auch verschiedene lagen der anderen zweiten Feder? Wenn ich mich recht erinnere kann die aber eigentlich nur in einer Position richtig eingebaut werden, oder?
Könnte es sein, dass die Federspannung nicht reicht und dass ich dann einfach neue Federn brauche??
lg
Sven
